Eramet plant 350-Millionen-US-Dollar-Investition zur Erweiterung des Lithiumprojekts in Salta, Argentinien
2026-08-05 16:15
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de.wedoany.com-Bericht: Die französische Bergbaugruppe Eramet hat bestätigt, dass sie eine Machbarkeitsstudie für den Ausbau ihrer Lithiumaktivitäten in der Puna-Region der Provinz Salta in Argentinien einleiten wird. Diese Entscheidung basiert auf der aktuellen Betriebsleistung des Werks Centenario-Ratones. Bei einer Videokonferenz zwischen dem Gouverneur der Provinz Salta, Gustavo Sáenz, und der globalen Vorstandsvorsitzenden des Konzerns, Christel Bories, offenbarte Eramet diesen Investitionsplan mit einem geschätzten Volumen von 350 Millionen US-Dollar, der zur Steigerung der bestehenden Produktionskapazität eingesetzt werden soll.

Nach Abschluss der Inbetriebnahme hat das Werk Centenario-Ratones eine Kapazitätsauslastung von 90 % der Nennleistung erreicht. Bories gab in dem Treffen an, dass die Ausbauphase eine zusätzliche Jahresproduktion von etwa 11.000 Tonnen Lithiumcarbonat ermöglichen werde, was einer Steigerung von 15 % gegenüber dem aktuellen Produktionsniveau entspricht. Nach Unternehmensplanung liegt das langfristige Ziel des Projekts bei einer Erweiterung der Jahreskapazität auf 150.000 Tonnen.

Der Produktionsstandort setzt auf die Technologie der direkten Lithiumextraktion (DLE), wobei die Lithiumrückgewinnungsrate aus der Sole nahezu 90 % erreicht – ein Vorteil in der Ressourcennutzungseffizienz gegenüber herkömmlichen Verdampfungsverfahren. Diese technologische Wahl stärkt zudem die Umweltfreundlichkeit des Projekts. Angesichts der weltweit strengeren Regulierungen für die Lithiumgewinnung werden solche Verfahrensmerkmale zunehmend zu einem Pluspunkt für die konforme Umsetzung des Projekts.

Bories betonte, dass der erfolgreiche Start des Werks in Salta eine wegweisende Bedeutung für die Eramet-Gruppe habe, und bezeichnete Salta Lithium als einen der wichtigsten Wachstumsmotoren des Konzerns in den kommenden Jahren. Der Erweiterungsplan soll in den Rahmen des argentinischen Großinvestitionsförderungssystems (RIGI) aufgenommen werden, einem regulatorischen Anreizsystem des Landes für groß angelegte Kapitalprojekte. An dem Treffen nahmen auch der Minister für Produktion und Bergbau der Provinz Salta, Ignacio Lupión, sowie der Bergbauminister Gustavo Carrizo teil. Gouverneur Sáenz betonte, dass die Investitionen konkret in lokale Arbeitsplätze umgewandelt, das lokale Lieferantensystem gestärkt und die nachhaltige Entwicklung des Bergbaus in der Provinz vorangetrieben werden sollten. Das Projekt Centenario-Ratones festigt durch die Kombination von Kapazitätserweiterung und technologischer Innovation kontinuierlich seinen Status als eines der strategischen Lithiumprojekte Argentiniens.

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