Am 24. September hielt das Koreanische Atomenergieforschungsinstitut im ICC Hotel in Daejeon ein „Treffen zum Austausch von Ergebnissen zum grundlegenden Technologieentwicklungsprojekt zur Reduzierung abgebrannter Brennelemente in kleinen modularen Reaktoren (SMRs)“ ab, das vom Ministerium für Wissenschaft, IKT und Telekommunikation unterstützt wurde.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Technologie, mit der die Menge an abgebranntem Kernbrennstoff, die von SMRs erzeugt wird, bis 2028 um mehr als 30 % reduziert werden kann. Dadurch soll die technologische Wettbewerbsfähigkeit von SMRs gesteigert werden, die als Kernreaktoren der nächsten Generation große Aufmerksamkeit erregen. Das Projekt verwendet niedrig angereichertes Uran (LEU+), einen etwas höheren Anreicherungsgrad als der in Kernkraftwerken verwendete Brennstoff. Der Kern wird optimiert, um den Abbrand zu verbessern und die Brenndauer zu verlängern. Zur Gewährleistung der Sicherheit wird außerdem unfalltoleranter Brennstoff (ATF) verwendet.
In Phase I des Projekts wird der Grundstein für LEU+-Kernbrennstoff gelegt. Dazu werden Technologien für die Herstellung von SMR-Kernbrennstoffmaterialien und -komponenten sowie Verfahren zur Leistungs- und Kernanalyse entwickelt. Es wird erwartet, dass die Entwicklung von Kernbrennstoff und Kern mit innovativen, im Inland entwickelten SMRs integriert wird, was die Kommerzialisierung von SMRs beschleunigt.
An der Veranstaltung, die gemeinsam vom Korea Atomic Energy Research Institute (KAERI), der Seoul National University und Future Challenge ausgerichtet wurde, nahmen die Korea Electric Power Corporation (KEPCO), die Korea Hydro & Nuclear Power Corporation (KOHP), das Korea Nuclear Safety Institute (KNSI) und das Innovative Small Modular Reactor (SMR) Technology Development Center teil. Ziel der Veranstaltung war es, technologische Errungenschaften auszutauschen und zukünftige Entwicklungsrichtungen zu diskutieren. In ihrer Glückwunschrede erklärte Hwang Jung-ah, Mitglied der Demokratischen Partei Koreas (DPK), die kürzlich ein Sondergesetz für SMRs vorgeschlagen hatte, dass die Menge des abgebrannten Brennstoffs in SMRs der wichtigste Faktor für die Kommerzialisierung der SMR-Technologie und die öffentliche Akzeptanz sei. Sie äußerte die Hoffnung, dass diese Veranstaltung zum Austausch der Errungenschaften als Gelegenheit dienen werde, den öffentlichen Konsens zu erweitern und SMR-Probleme zu lösen.








