Indiens National Thermal Power Corporation (NTPC) plant, die Brennstoffversorgung seiner Atomkraftwerke durch die Suche nach Uranvorkommen im Ausland sicherzustellen.

NTPC baut derzeit in Rajasthan in einem Joint Venture mit der Nuclear Power Corporation of India (NPCIL) das 4x700 MW starke Atomkraftwerk Mahi Banswara. Die Gesamtinvestition beträgt rund 42 Milliarden Rupien. Der indische Premierminister Narendra Modi hielt kürzlich den ersten Spatenstich für das Atomkraftwerk ab.
Ein Unternehmensvertreter erklärte: „Wir unterzeichnen mit UCIL einen Joint-Venture-Vertrag zur gemeinsamen Untersuchung ausländischer Uranvorkommen. Der Vertrag wurde dem Vorstand zur Genehmigung vorgelegt.“ Der Berater wird für die Bewertung von Parametern wie Uranreserven und Logistikkosten verantwortlich sein, um eine Entscheidungsgrundlage für spätere Akquisitionen zu schaffen.
Der Vorstand von NTPC hat den Entwurf einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) zur Zusammenarbeit mit UCIL bei der Durchführung von Uranvorkommensuntersuchungen im Ausland genehmigt. Die Sicherung der Uranbrennstoffversorgung ist für die Entwicklung der Kernenergie des Unternehmens von strategischer Bedeutung, da das Unternehmen von konventioneller Wärmekraft auf eine diversifizierte Energiequelle umstellt.








