Belarus wird sein Kernkraftwerk Ostrowez um einen dritten Block erweitern
2025-11-15 16:44
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Belarus hat beschlossen, das Kernkraftwerk Ostrowez um einen dritten Block zu erweitern und gleichzeitig die Planungen für ein zweites Kernkraftwerk aufzunehmen, um den zukünftigen Energiebedarf zu decken. Diese Entscheidung wurde am 14. November auf einer Sitzung unter dem Vorsitz von Präsident Alexander Lukaschenko offiziell bekannt gegeben. Ziel ist es, die nationale Energiesicherheit und die wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau der Kernenergiekapazität zu stärken.

Auf der Sitzung wurde hervorgehoben, dass das Kernkraftwerk Ostrowez, das erste Kernkraftwerk von Belarus, seit fünf Jahren in Betrieb ist und dass Standortwahl, geologische Bedingungen und soziale Infrastruktur ausgereift sind und somit eine solide Grundlage für den Bau des dritten Blocks bilden. Lukaschenko betonte, dass dieser Schritt nicht nur die Energieunabhängigkeit verbessern, sondern auch die Beschäftigung und technologische Innovation in der Region ankurbeln und die östliche Region von einem rückständigen Gebiet zu einem wirtschaftlichen Kraftzentrum entwickeln wird.

Vizepremierminister Viktor Karanjewitsch fügte hinzu, dass neben dem Vorantreiben des Baus des dritten Blocks in Ostrowez auch potenzielle Standorte in der Region Mogilew untersucht würden, um Platz für zukünftige zusätzliche Kraftwerkskapazitäten zu sichern. Während des Treffens wurde der Betrieb der bestehenden Kernkraftwerke umfassend überprüft. Lukaschenko betonte, dass der Bau von Kernkraftwerken nicht nur die Energiesicherheit stärke, sondern auch die Transformation von Belarus zu einem Hightech-Land fördere und eine kostengünstige und umweltfreundliche Energielösung für die kommenden Jahrzehnte biete.

Daten zeigen, dass Belarus über zwei Reaktoren des Typs VVER-1200 verfügt. Seit der Inbetriebnahme des ersten Blocks im Jahr 2020 deckt die Kernenergie mehr als ein Viertel der Stromversorgung des Landes ab. Mit der Inbetriebnahme des zweiten Blocks im Jahr 2023 stieg die öffentliche Zustimmung zur Kernenergie von 60 % auf 80 %, was die breite gesellschaftliche Akzeptanz der Kernenergieentwicklung widerspiegelt. Das Treffen zwischen Alexei Likhachev, Generaldirektor von Rosatom, und dem belarussischen Premierminister Alexander Turchin erörterte die Möglichkeit einer Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie und verlieh der Entwicklung der Kernenergie in Belarus neue Dynamik.

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