Indonesien macht Fortschritte beim Ausbau seiner erneuerbaren Energiekapazitäten durch ausländische Direktinvestitionen in Höhe von etwa 14 Milliarden US-Dollar. Dies gab der Investitionsminister Rosan Roeslani bekannt und sagte: „Diese Mittel werden den Übergang des Landes zu sauberer Energie beschleunigen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.“
Im Mittelpunkt dieser Investition steht der Bau einer großen Fertigungsanlage für Solarmodule mit einer prognostizierten Jahreskapazität von etwa 50 Gigawatt. Der Bau der Fabrik beginnt Mitte 2025 und soll Ende 2026 abgeschlossen sein. Dies wird die Pläne der Regierung unterstützen, die Solarenergie auszubauen und die heimische Lieferkette zu stärken.
Präsident Prabowo Subianto hat angeordnet, das nationale Solarprogramm zu beschleunigen. Die Regierung erkundet innovative Finanzierungsstrukturen, einschließlich der Zusammenarbeit inländischer Organisationen mit internationalen Privatunternehmen, um Kapital und technisches Know-how einzubringen.
Das Solarausbauprogramm wird schrittweise umgesetzt. In der Anfangsphase werden etwa 13 Gigawatt Kapazität entwickelt, wobei Regionen mit zuverlässigen Stromnetzen priorisiert werden. Hauptziel ist es, den Stromzugang in ländlichen und abgelegenen Gemeinden zu erweitern. Dies beinhaltet die Bereitstellung eines 320-Gigawattstunden-Energiespeicherplans und die Einbeziehung von fast 80.000 ländlichen Genossenschaften in das Projekt.
Laut Daten des indonesischen Ministeriums für Energie und mineralische Ressourcen haben immer noch mehr als 5.700 Dörfer und etwa 1,2 Millionen Haushalte im Land keinen Stromanschluss. Das Solarprojekt soll die Energieversorgung in diesen Gebieten verbessern. Ein Pilotprojekt, das vom Staatsfonds Danantara in Ostjava verwaltet wird, hat bereits Fortschritte gezeigt und könnte als Vorbild für eine landesweite Einführung dienen.









