Die Unabhängige Planungskommission (IPC) von New South Wales hat kürzlich das Voranschreiten des Burroway-Solarparkprojekts von Edify Energy vor Ort genehmigt. Das Projekt befindet sich etwa 18 km nördlich von Narromine im mittleren Westen von New South Wales und umfasst ein 100-Megawatt-Photovoltaik-Array sowie ein Batteriespeichersystem mit 100 MW/400 MWh.
Das Burroway-Solarparkprojekt erhielt im Stadium des staatlichen Entwicklungsantrags 83 öffentliche Stellungnahmen, von denen 81 ablehnend waren. Die Einwände betrafen hauptsächlich Bedenken hinsichtlich der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, Umweltzerstörung, Tierschutz, Brandrisiken sowie der Inanspruchnahme von Ackerland. Einige Meinungen äußerten auch Bedenken, dass Solarpaneele und Batterien eine Bodenverschmutzung verursachen könnten.
Die Unabhängige Planungskommission von New South Wales stellte bei der Prüfung fest, dass alle Einwände nicht von Anwohnern innerhalb eines 5-km-Radius um das Projekt stammten, wobei 93 % aus Gebieten außerhalb von 100 km Entfernung kamen. Das aus Andrew Mills und Sarah Dinning bestehende Gremium der Kommission traf sich mit wichtigen Interessenvertretern, führte Vor-Ort-Besichtigungen durch und erhielt 12 schriftliche Stellungnahmen, von denen nur eine aus einem Umkreis von 25 km um das Projekt stammte.
Obwohl eine lokale öffentliche Sitzung geplant war, wurde diese aufgrund fehlender Anmeldungen zur Bürgerbeteiligung abgesagt. Die Kommission erklärte, alle Stellungnahmen sorgfältig geprüft zu haben, und dankte den Einsendern für ihren Aufwand. In der Begründung der Entscheidung wies die Kommission darauf hin, dass das Projekt der Politik der Regierung von New South Wales entspricht, sich in der erneuerbaren Energiezone Central-West Orana befindet und die Genehmigung im öffentlichen Interesse liege.
Zu den in den Einwänden aufgeworfenen Kernfragen wie Brandrisiko, Unterbringung der Arbeiter und Rückbau sowie Sanierung der Anlage bestätigte die Unabhängige Planungskommission von New South Wales, dass der Entwickler diese in den Genehmigungsauflagen ausreichend adressiert habe. Bezüglich der Bedenken über den Verlust von landwirtschaftlichen Flächen bewertete die Kommission, dass die vorübergehenden Auswirkungen des Projekts auf die regionale Landwirtschaft gering seien und das Gelände für agrivoltaische Nutzung geeignet sei.
Das Burroway-Solarparkprojekt hatte bereits zuvor eine schnelle Umweltgenehmigung der Bundesregierung erhalten. Diese staatliche Genehmigung markiert nun, dass das Projekt weiter voranschreiten wird und die Ziele von New South Wales für die Entwicklung erneuerbarer Energien unterstützt.









