AYK Energy hat kürzlich einen wichtigen Vertrag erhalten, um das Batteriesystem für das deutsche Polarforschungsschiff der nächsten Generation, die Polarstern, zu liefern. Es wird die größte Batterie sein, die je auf einem eisverstärkten Schiff installiert wurde. Der Vertrag wurde direkt zwischen AYK Energy und Wärtsilä unterzeichnet und zielt darauf ab, das neue diesel-elektrische Schiff zu unterstützen, das für das Alfred-Wegener-Institut entwickelt wird.
Das Pisces+-Batteriesystem von AYK Energy hat eine Kapazität von 16 Megawattstunden, wiegt 131 Tonnen und soll 2028 geliefert werden. Die Polarstern wird voraussichtlich 2030 in Betrieb genommen und das bestehende deutsche Flaggschiff der Polarforschung ersetzen. Sie ist für den ganzjährigen Betrieb in der Arktis und Antarktis konzipiert, einschließlich Langzeitmissionen in dicken Eisumgebungen. Der Werftbetreiber TKMS hat bereits die detaillierten technischen Spezifikationen des Schiffes veröffentlicht.
Das Pisces+-Batteriesystem wird eine Kernkomponente der hybriden diesel-elektrischen Antriebsarchitektur der Polarstern sein. Es ermöglicht Lastspitzenausgleich, Lastoptimierung und emissionsarmen Betrieb, insbesondere während empfindlicher wissenschaftlicher Arbeiten. Die Batterieleistung wird auch die Geräuscharmut des Schiffes erhöhen und Lärm sowie Vibrationen reduzieren, die Forschungsaktivitäten stören könnten. Diese Zusammenarbeit markiert einen wichtigen Schritt in der Anwendung von Schiffsbatterietechnologie im Bereich der Polarforschung.









