Heidelberg Materials stellt erfolgreich wasserstoffbefeuerten Asphalt im Werk Criggion in Wales, UK, her
2026-03-12 11:49
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Heidelberg Materials hat in seinem Werk Criggion in Mittelwales einen Wasserstoffversuch abgeschlossen und dabei erfolgreich 100 % Wasserstoff anstelle von flüssigen fossilen Brennstoffen für die Asphaltproduktion eingesetzt. Dies ist der erste industrielle Versuch in Großbritannien, bei dem reiner Wasserstoff als Brennstoff für die Asphaltproduktion verwendet wurde, und zielt darauf ab, Wege zur Kohlenstoffreduzierung im Bausektor zu erkunden.

Der Criggion-Versuch ist Teil des britischen Regierungsprogramms „Industrial Hydrogen Accelerator“ und wurde teilweise vom Ministerium für Energiesicherheit und Netto-Null (DESNZ) finanziert. Während des Versuchs wurden im Werk insgesamt 4.522 Kilogramm Wasserstoff verbraucht, um 1.303 Tonnen Asphalt zu produzieren, wodurch 25.105 Kilogramm CO₂-Emissionen eingespart wurden. Den Daten zufolge wurde dadurch eine Reduzierung der Scope-1-(direkten) Emissionen um 76 % erreicht, was einer Verringerung des gesamten CO₂-Fußabdrucks des produzierten Asphalts um 23 % entspricht.

Simon Willis, CEO von Heidelberg Materials UK, sagte: „Wenn wir unsere Netto-Null-Ziele erreichen wollen, müssen wir Maßnahmen zur Kohlenstoffreduzierung in allen Bereichen unseres Betriebs in Betracht ziehen. Die Umstellung auf Wasserstoff als Brennstoff ist eine davon, ebenso wie die Entwicklung von Kohlenstoffabscheidung und -speicherung, die Nutzung von alternativen und sekundären Materialien sowie die Entwicklung kreislauforientierter Lösungen.“ Er fügte hinzu: „Wasserstoff wird eine Schlüssellösung für die Dekarbonisierung der Schwerindustrie sein, wo eine Elektrifizierung schwierig ist, und dieser erfolgreiche Nachweis seines Potenzials zur Herstellung von kohlenstoffarmem Asphalt ist ein wichtiger Schritt nach vorn.“

Das Projektteam bestätigte, dass die Wasserstoffalternative keine Auswirkungen auf die Materialqualität und -leistung hatte. Würde diese Technologie auf die gesamte britische Asphaltindustrie ausgeweitet, könnten jährlich etwa 450.000 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart werden. Zu den finanziellen Machbarkeit von Wasserstoff als Ersatz für fossile Brennstoffe in der Asphaltproduktion wurden derzeit noch keine konkreten Daten veröffentlicht, jedoch wurde die technische Machbarkeit bereits nachgewiesen.

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