Laut einer aktuellen Studie des Oceantic Network wird die kontinuierliche Entwicklung der Offshore-Windenergie in den USA als transformative Chance gesehen, die Stahlindustrie zu erweitern, die Fertigungskapazitäten zu stärken sowie die wirtschaftliche und energetische Sicherheit zu verbessern. Derzeit sind fünf kommerzielle Offshore-Windkraftprojekte im Bau, die bereits Hunderte Milliarden Dollar an Aktivitäten in der heimischen Lieferkette ausgelöst, Tausende Arbeitsplätze geschaffen und möglicherweise die Stromkosten für Haushalte gesenkt haben. Die Analyse zeigt, dass die Entwicklung der Offshore-Windenergie in den nächsten zwanzig Jahren eine US-Stahlnachfrage von 42 Milliarden US-Dollar generieren könnte, die Bereiche wie Türme, Fundamente und Schiffskomponenten umfasst. Es wird erwartet, dass dies über 186.000 US-Arbeitsplätze in Stahlwerken, Fertigungsstätten, Werften und Zuliefererindustrien unterstützen kann. Dieses Wachstumspotenzial kommt zu einem Zeitpunkt, in dem US-Stahlwerke über 3 Milliarden US-Dollar investieren, um die Kapazitäten für Grobbleche in Kentucky, Ohio und Texas zu modernisieren, wodurch inländische Stahlwerke bis zu 80 % des Stahlbedarfs für Offshore-Windkraftanlagen decken könnten.
Die Offshore-Windenergie tritt in eine entscheidende Phase der US-Energieexpansion ein. Der wachsende Pool heimischer Projekte und eine Lieferkette, die 40 Bundesstaaten umfasst, bieten die Chance, industrielle Kapazitäten wiederaufzubauen, traditionelle Stahlgemeinden zu revitalisieren und die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern. Die Studie quantifiziert den Stahlbedarf für 70 GW verpachtete und vorgeschlagene Projekte, stimmt ihn mit bestehender Infrastruktur ab und identifiziert so Schlüsselchancen für politische Entscheidungsträger und Zulieferer. Stahlwerke in Kentucky und Ohio könnten wirtschaftliche Aktivitäten in Küstengemeinden wie der Golfregion und den Carolinas ansiedeln, doch um dies zu erreichen, sind stabile Nachfrage und ein vorhersehbarer Genehmigungsweg für Energieprojekte erforderlich.
Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Studie gehören: Ein potenzieller Stahlbedarf von 42 Mrd. USD in den nächsten 20 Jahren; Unterstützung von 186.600 US-Arbeitsplätzen, durchschnittlich 9.300 pro Jahr; Ein Stahlbedarf von 22 Millionen Tonnen; Nach Modernisierungen könnten inländische Stahlwerke 80 % des benötigten Grobblechs produzieren; US-Fertigungsstätten könnten durch Investitionen 78 % des Bedarfs an Türmen, Fundamenten und Transition Pieces decken. Ohne inländischen Ausbau könnte die USA weniger als 10 % der Chancen nutzen; Offshore-Windkraft hat bereits 25 Mrd. USD Investitionen und Zehntausende Arbeitsplätze in 40 Bundesstaaten ausgelöst. Diese Chance beschränkt sich nicht nur auf Windkomponenten; die langfristige Stahlnachfrage könnte auch Kapitalerweiterungen von Stahlwerken finanzieren, Fertigungskapazitäten wiederherstellen und kritische Infrastruktur-Lieferketten stärken.









