Das deutsche Industriechemieunternehmen BASF hat am Standort Ludwigshafen eine industrielle Produktionsanlage für Katalysatoren auf Basis der X3D-Drucktechnologie in Betrieb genommen, die nach Unternehmensangaben die weltweit erste ihrer Art ist. Dieser Schritt markiert den erstmaligen kommerziellen Einsatz der additiven Fertigung von Katalysatoren. Die mit der X3D-Technologie hergestellten Katalysatoren kombinieren hohe mechanische Stabilität mit einer offenen Strukturgeometrie, was den Druckabfall im Reaktor verringert und die katalytisch aktive Oberfläche vergrößert.

Im Vergleich zu herkömmlichen Katalysatoren, so BASF, ermöglicht die X3D-Drucktechnologie einen höheren Reaktordurchsatz, verbesserte Produktqualität und einen deutlich reduzierten Energieverbrauch. Die Technologie ist mit einem breiten Spektrum von Katalysatormaterialien kompatibel, darunter Edelmetall- und Basismetallkatalysatoren sowie verschiedene Trägermaterialien.









