Microsoft und Nvidia haben kürzlich eine Partnerschaft angekündigt, um KI-Technologie zu nutzen und den gesamten Lebenszyklus von Kernenergieprojekten – von der Planung bis zum Betrieb – zu optimieren.

Durch die Integration von Microsofts Cloud-Plattform mit Nvidias Omniverse-, CUDA-X- und anderen Technologien wird die Partnerschaft eine einheitliche digitale Plattform aufbauen. Diese Plattform unterstützt standardisierte Ingenieurprozesse über den gesamten Lebenszyklus eines Kernkraftwerks hinweg – von Standortgenehmigung über Planung und Bau bis zum laufenden Betrieb – und macht die Arbeiten nachverfolgbar, überprüfbar und vorhersehbar.
In der Planungs- und Ingenieurphase ermöglichen digitale Zwillinge und hochpräzise Simulationen Ingenieuren schnelle Iterationen und die Wiederverwendung bewährter Muster. Für Genehmigungsverfahren kann generative KI die Erstellung von Dokumenten und Lückenanalysen übernehmen, Projektinformationen vereinheitlichen und es den Aufsichtsbehörden ermöglichen, sich auf Sicherheitsbewertungen statt auf die Abstimmung von Texten zu konzentrieren.
Im Bereich Bau und Ausführung können 4D- und 5D-Simulationen das Werk vor dem tatsächlichen Bau virtuell errichten; KI und digitale Zwillinge helfen, den Fortschritt in Echtzeit zu verfolgen und Verzögerungen sowie Nacharbeiten zu vermeiden. Im Betrieb und der Wartung ermöglichen KI-gesteuerte Sensoren und digitale Zwillinge eine frühzeitige Erkennung von Anomalien und vorausschauende Wartung, um die Stabilität des Stromnetzes zu gewährleisten.









