UK Power Networks und der National Energy System Operator (NESO) haben kürzlich das erste Dispatch im Rahmen des Megawatt-Dispatch-Programms in Großbritannien durchgeführt. Ziel ist es, die Integration dezentraler Energie voranzutreiben, Netzengpässe zu entschärfen und Anschlüsse zu beschleunigen. Das Dispatch-Programm ermöglicht es lokalen Erzeugern und Batteriespeichern, in Echtzeit dispatcht zu werden, wodurch die Abhängigkeit von kohlenstoffintensiver Ausgleichsenergie verringert und die Gesamtsystememissionen gesenkt werden.
Nach einem Pilotprojekt im Jahr 2025 zeigt diese Initiative, wie verteilte Anlagen in einem flexiblen, kohlenstoffarmen Stromnetzautomatisierungssystem eine zentrale Rolle bei der Steuerung von Angebot und Nachfrage spielen können. Durch eine engere Koordinierung von Übertragungs- und Verteilnetzen ermöglicht die Lösung, dass saubere Energie dorthin fließt, wo sie gebraucht wird, Redispatch-Maßnahmen reduziert und die Kapazität erneuerbarer Energien besser genutzt wird.
Es wird erwartet, dass dieses Modell Verzögerungen bei Netzanschlüssen verkürzt, sodass einige Projekte bis zu 10 Jahre früher angeschlossen werden können, und den Ausbau einer kohlenstoffarmen Infrastruktur beschleunigt. Das erste Dispatch umfasste Anlagen von AMP Clean Energy, die mit 15 Megawatt das Netz unterstützten und zeigten, wie auch kleinere Standorte zur Systemstabilität und einer saubereren Stromversorgung beitragen können.









