2026: Globale Flugtreibstoffpreise schnellen in die Höhe, Fluggesellschaften kürzen Kapazitäten zur Krisenbewältigung
2026-04-01 14:37
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de.wedoany.com-Bericht: Im März 2026 steht die globale Luftfahrtindustrie vor einer schweren Krise der Flugtreibstoffpreise, die zu einem drastischen Kostenanstieg führt. Die Preise für Flugtreibstoff stiegen von etwa 85 US-Dollar pro Barrel auf 150 bis 200 US-Dollar, was viele Fluggesellschaften zwang, Flüge zu streichen und Ticketpreise zu erhöhen. Bei anhaltenden Störungen in der Straße von Hormus könnte es zu Versorgungsengpässen kommen.

Der US-Präsident Donald Trump erklärte am 31. März über soziale Medien, dass einige Länder aufgrund der Probleme in der Straße von Hormus Schwierigkeiten hätten, an Flugtreibstoff zu gelangen, und schlug ihnen vor, sich ihr Öl selbst zu besorgen. Ed Bastian, CEO von Delta Air Lines, wies darauf hin, dass sich die Flugtreibstoffpreise seit Jahresbeginn fast verdoppelt hätten und allein im März zusätzliche Kosten in Höhe von mehreren hundert Millionen US-Dollar entstanden seien.

Um den steigenden Flugtreibstoffkosten zu begegnen, ergriffen mehrere Fluggesellschaften Maßnahmen. Air New Zealand erhöhte am 10. März die Ticketpreise und setzte die Gewinnprognose aus. Die Air France-KLM Group verteuerte Langstreckenflüge um 50 Euro, Cathay Pacific erhöhte die Treibstoffzuschläge zweimal, wobei auf einigen Strecken bis zu 800 US-Dollar erhoben wurden. United Airlines plant, unrentable Flüge zu streichen, und SAS reduziert ebenfalls seine Kapazitäten.

In Asien schaltete Korean Air aufgrund des Treibstoffdrucks in den Krisenmodus und rechnet im April mit Kosten von 4,50 US-Dollar pro Gallone, weit über dem Plan. Asiana Airlines und T'way Air ergriffen Notmaßnahmen, die Zuschläge für Langstreckenflüge stiegen deutlich. Vietnam importiert den Großteil seines Flugtreibstoffs, hauptsächlich aus China und Thailand. Die Luftfahrtbehörde warnte vor möglichen Engpässen ab Anfang April, was Vietnam Airlines dazu veranlasste, sieben Inlandsstrecken einzustellen und Flüge zu streichen.

Auch US-Fluggesellschaften sind von den steigenden Flugtreibstoffpreisen betroffen. American Airlines erwartet im ersten Quartal zusätzliche Ausgaben von 4 Milliarden US-Dollar, Delta Air Lines und United Airlines meldeten ebenfalls höhere Kosten. Europäische Amtsträger betonten die Notwendigkeit diplomatischer Bemühungen, um die Straße von Hormus offen zu halten und militärische Aktionen zu vermeiden.

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