Sechs Partner, darunter das Helmholtz-Zentrum Berlin, starten ASCEND-Projekt zur KI-beschleunigten Katalysatorentwicklung
2026-04-01 16:42
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de.wedoany.com-Bericht: Sechs Forschungs- und Industriepartner, darunter das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB), das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, BASF, Dunia Innovations, Siemens Energy und die Technische Universität Berlin, haben ein gemeinsames Projekt zur beschleunigten Katalysatorentdeckung gestartet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit 30 Millionen Euro. Es ist auf fünf Jahre ab dem 1. April 2026 angelegt und zielt darauf ab, durch Katalysatorentwicklung energieintensive Branchen dabei zu unterstützen, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und gleichzeitig die industrielle Wettbewerbsfähigkeit im Chemiesektor zu erhalten.

Das Projekt namens ASCEND kombiniert digitale Katalyse und Dünnschichtkatalysatortechnologie, wobei Künstliche Intelligenz (KI) die zentrale Triebkraft ist. Die digitale Katalyse nutzt KI, Simulationen und autonome Labore, um die Suche nach Hochleistungsmaterialien zu beschleunigen, während Dünnschichtkatalysatoren die Leistung durch reduzierten Materialeinsatz und erhöhte Effizienz optimieren. Integrierte 3D-Strukturdesigns können die Katalysatoroberfläche und die Reaktionskontrolle verbessern und bieten so industrielle Alternativen für nachhaltige synthetische Kraftstoffe und Grundchemikalien.

Im ASCEND-Projekt arbeiten KI und Automationssysteme zusammen, um digitale Zwillinge zu erstellen, Experimente autonom zu entwerfen und durchzuführen und so einen iterativen Lernzyklus zur kontinuierlichen Optimierung der Katalysatorleistung zu bilden. Der Projektkoordinator betont die Schlüsselrolle der KI: „Der KI-gesteuerte Ansatz von ASCEND ermöglicht es uns, bisher unzugängliche, weite Materialräume zu erkunden“, sagte Karsten Reuter, Projektleiter und Forscher am Fritz-Haber-Institut. Michelle Browne, Co-Projektleiterin am Helmholtz-Zentrum Berlin, fügte hinzu: „Er verändert grundlegend, wie schnell die Wissenschaft die dringend benötigten Lösungen für die chemische Industrie liefern kann.“

Marcus Tze-Kiat Ng, Chief Technology Officer von Dunia Innovations, wies darauf hin: „Das Ziel ist nicht Autonomie um der Autonomie willen, sondern industriell vertrauenswürdige Ergebnisse zu erzielen. Bei ASCEND beschleunigt Dunia das Lernen, während das Vertrauen in die Skalierbarkeit erhalten bleibt, indem KI mit physikalischer Synthese und Stresstests unter herstellungsrelevanten Bedingungen kombiniert wird.“

Durch die Verkürzung des Katalysatorentwicklungszyklus zielt das ASCEND-Projekt darauf ab, die technologischen Durchbrüche zu ermöglichen, die für die großtechnische Kommerzialisierung von grünem Wasserstoff und nachhaltigen Chemikalien erforderlich sind. Wolfram Stichert, Senior Vice President bei der BASF SE, sagte: „Dieses Projekt ermöglicht es uns, neue Katalysatormaterialien bereits in einem frühen Stadium zu validieren, was entscheidend ist, um vielversprechende Forschung in technologische Anwendungen zu überführen.“ Die Zusammenarbeit baut auf der langjährigen Partnerschaft zwischen dem Fritz-Haber-Institut und dem Helmholtz-Zentrum Berlin auf und wird Deutschlands führende Position in der Katalyseforschung weiter stärken.

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