de.wedoany.com-Bericht: Die Hafenbehörde von Valencia (Valenciaport Authority) hat eine Ausschreibung für den Bau eines neuen Stromverteilungszentrums im Hafen von Valencia gestartet. Dieses soll den Strom aus dem Umspannwerk ST1Umspannwerk verteilen, um die Elektrifizierung des Hafengebiets voranzutreiben. Das Projekt hat ein Budget von über 4,4 Millionen Euro und umfasst auch die notwendigen Tiefbauarbeiten, um die Anlage an das bestehende und zukünftige Leitungsnetz des Hafens anzuschließen.
Dieses Projekt ist Teil der Dekarbonisierungsstrategie des Hafens und zielt darauf ab, das Hafennetz zu stärken und den Strombedarf der Kais zu decken. Die neue Anlage wird den Strom aus dem Umspannwerk ST1 übertragen, dessen Bau sich derzeit in der Endphase befindet. Das 132-kV-Umspannwerk ST1 soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Betrieb gehen und wird dem Hafen zusätzliche Stromkapazität bereitstellen sowie die Umsetzung von Programmen zur Reduzierung der Emissionen aus Hafenaktivitäten fördern.
Das Verteilungszentrum wird als Knotenpunkt dienen, der die neue Stromversorgung mit den Einrichtungen des Hafengebiets verbindet. Neben dem Bau des Gebäudes und der elektrischen Anlagen umfasst die Ausschreibung auch Tiefbauarbeiten, um den Anschluss an das bestehende Leitungsnetz sowie an zukünftige Erweiterungs- oder Energieentwicklungspläne zu ermöglichen. Diese Maßnahme ist Teil des Plans „Valenciaport Net Zero Emissions", einer Roadmap, die das Ziel verfolgt, bis 2035 in den von ihr verwalteten Häfen Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Der Plan konzentriert sich auf die Elektrifizierung des Betriebs, die Steigerung der Energieeffizienz, den Ausbau erneuerbarer Energien und den Einsatz umweltfreundlicher Hafeninfrastruktur.
Zu den Maßnahmen im Rahmen dieser Strategie gehört der Einsatz von Landstromanlagen (OPS), die es Schiffen ermöglichen, während der Liegezeit im Hafen an das Stromnetz angeschlossen zu werden, anstatt ihre Hilfsmotoren zur Stromerzeugung zu nutzen. Der Hafen von Valencia plant zudem die Elektrifizierung der Kais, die Förderung alternativer Kraftstoffe und die Entwicklung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Im Bereich der Schiffsstromversorgung geht der Hafen davon aus, dass bis Ende 2028 acht der zehn Kais, die mit Landstromanlagen ausgestattet werden können, elektrifiziert sein werden, was 80 % der potenziellen Installationen abdeckt.
Das neue Verteilungszentrum wird die Arbeiten am Umspannwerk ST1 ergänzen und an das Energienetz angebunden, das zur Bewältigung des höheren Strombedarfs im Hafen eingerichtet wird. Die Anlage gilt als notwendiges Bindeglied, um die zusätzliche Stromversorgung mit den Kais und den Elektrifizierungsplänen des Hafens zu verbinden.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com










