de.wedoany.com-Bericht: Apple wird voraussichtlich im September dieses Jahres das nächste iPhone vorstellen. Drei neue Modelle – das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das erste faltbare Smartphone (möglicherweise unter dem Namen iPhone Ultra) – sollen mit Apples eigenem Modem C2 ausgestattet sein. Dieser Chip ersetzt die 5G-Mobilfunklösung von Qualcomm und integriert erstmals Satellitenkommunikationsunterstützung.

Der C2 unterstützt die 5G NR-NTN-Technologie (New Radio Non-Terrestrial Network), die Satellitenverbindungen direkt in das 5G-Mobilfunknetz integriert. Nutzer müssen das Smartphone nicht mehr in Richtung Himmel halten; das Gerät wechselt automatisch in den Satellitenmodus, selbst wenn es sich in der Tasche, im Auto oder in Innenräumen befindet. Anders als die aktuellen Notruf-Satellitendienste, die auf das Globalstar-Netz angewiesen sind, nutzt auch der C2 das Globalstar-Netz und nicht Starlink.
Die aktuelle Satellitenverbindung des iPhones ist hauptsächlich für Notfallszenarien gedacht, und die Nutzer müssen das Gerät manuell auf den Satelliten ausrichten. Das neue Modem könnte diese Funktion jedoch in eine alltägliche Annehmlichkeit verwandeln: Bei schwachem Mobilfunksignal erfolgt ein nahtloser automatischer Wechsel zur Satellitenverbindung. Was die Kosten betrifft, hat Apple nicht versprochen, dass der Satellitenzugang dauerhaft kostenlos bleibt. Derzeit erhalten Käufer nach dem Erwerb des Geräts zwei Jahre kostenlosen Service, und Apple hat die kostenlose Nutzungsdauer für die ersten iPhone-Modelle mit Satellitenfunktion (wie die iPhone 14-Serie) bereits mehrfach verlängert.
Apple entwickelt ein „natürliches Nutzungserlebnis" für die Satellitenfunktion – Nutzer müssen das Gerät nicht in Richtung Himmel halten. Satellitengestützte Kartenanwendungen und das Entwickler-Satelliten-Framework stellen sicher, dass das iPhone auch in Gebieten ohne WLAN oder Mobilfunkabdeckung problemlos Apps wie Apple Maps nutzen kann. Dieses Designkonzept könnte die Hürden der Netzbetreiber überwinden und allen Nutzern mit C2-Hardware zugutekommen, was einen deutlichen Unterschied zu Angeboten darstellt, die den Kauf bestimmter Tarife oder separate kostenpflichtige Abonnements erfordern.
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