ABB veranstaltet die 8. HSE-Roadshow für Automation in Chile
2026-06-21 10:58
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de.wedoany.com-Bericht: Die von ABB ausgerichtete 8. HSE-Roadshow für Automation (Automation HSE Roadshow) fand erstmals in Chile statt. Dieses zweitägige lateinamerikanische Event für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (HSE) wurde an der ABB University Chile abgehalten und brachte Führungskräfte, Kollegen und technische Teams aus den Bereichen Angebotswesen, Betrieb, Vertrieb und Sicherheit aus mehreren lateinamerikanischen Ländern, darunter Mexiko, zusammen. Ziel war es, eine Präventionskultur zu festigen, die Sicherheit als Kern der Geschäftskontinuität betrachtet.

Die Initiative positioniert sich als strategischer Raum für Erfahrungsaustausch, offenen Dialog und partizipative Aktivitäten, um Verbesserungspotenziale im HSE-Management zu identifizieren. Ausgehend von der Prämisse, dass operative Resilienz beim Menschen beginnt, zielt die Roadshow darauf ab, Mythen des Risikomanagements zu entkräften und den Abteilungen konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, um das Risikomanagement in dynamischen Umgebungen zu optimieren – über die reine Compliance hinaus.

Martín Castellucci, Country Holding Officer von ABB Chile und Peru, betonte den strategischen Wert dieser regionalen Veranstaltung. Er erklärte, dass das Team in zwei Tagen seine besten Fähigkeiten gebündelt habe, um eine Sicherheitskultur zu entwickeln, in der jeder seine Rolle optimal ausfüllt. Diese Kultur sei für ein nachhaltiges und produktives Geschäft unerlässlich, um die termingerechte Lieferung von ABB-Produkten und -Systemen zu gewährleisten, die Kundenzufriedenheit zu sichern und gleichzeitig Mitarbeiter und Kunden zu schützen.

Marcelo Vicencio, HSE-Manager von ABB Chile, erläuterte, dass man durch die Arbeit an Rollen, Funktionen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation alte Denkmuster aufbrechen und zu resilienten Abläufen gelangen wolle. Es sei notwendig, Modelle zu verstehen, die Abweichungen erzeugen, aber auch durch Lernen Wachstumschancen zu finden – nicht nur aus Fehlern oder Unfällen, sondern auch aus richtigem Handeln. Erfolgsgeschichten böten enorme Wachstumsmöglichkeiten.

Mathieu Gontier, Global HSE Risk Management Manager bei ABB Automation, hob die Bedeutung des zweiten Tages der HSE-Roadshow hervor. Er sah darin einen entscheidenden Moment, um die Teams um die Säulen Sicherheit und Exzellenz zu scharen, die den Betrieb leiten.

Jorge Abraham, Process Industries Division Manager von ABB Chile, unterstrich die Auswirkungen des länderübergreifenden Wissenstransfers in Lateinamerika. Diskussionen über Sicherheit seien äußerst wichtig; der Transfer von Wissen, Geschichten und vergangenen Ereignissen sei entscheidend, um künftige Unfälle zu verhindern. Diese Geschichten müssten stets bewahrt werden. Er lobte das Engagement der technischen Teams, die zwei volle Tage für die Konferenz investiert hätten, und spürte ein enormes Bekenntnis zur Sicherheit.

Die Konferenz thematisierte auch die Herausforderungen für Ingenieur- und Serviceteams, die direkt bei Kunden in der Industrie und im Energiesektor vor Ort arbeiten. Dirceu Galle, Gerente de Operaciones von ABB Chile, betonte, dass das Geschäft Risiken und Herausforderungen berge. Die Teams seien täglich vor Ort, um Dienstleistungen zu erbringen, und es müsse sichergestellt werden, dass alle sicher nach Hause kämen. In der Konferenz reflektierte das Team darüber, wie es arbeitet, kommuniziert und geschäftliche Anforderungen erfüllt, stets mit der Sicherheit aller als oberstem Wert.

Mit der Durchführung dieser 8. HSE-Roadshow für Automation bekräftigt ABB Chile, dass eine resiliente und nachhaltige Zukunft nur dann aufgebaut werden kann, wenn Menschen risikobewusste Entscheidungen treffen, sich effektiv an Veränderungen anpassen und verstehen, dass Sicherheit nicht nur Leben schützt, sondern auch eine tragende Säule für die Leistungsfähigkeit globaler Organisationen ist.

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