de.wedoany.com-Bericht: FM Conway hat in Zusammenarbeit mit National Highways bei der Fahrbahnerneuerung zwischen den Anschlussstellen 15 und 16 der britischen M4-Autobahn ein „bahnbrechendes CO₂-armes Verfahren" eingesetzt. Das Projekt nutzt innovative Wasserstoff- und Elektrogeräte, darunter erstmals einen wasserstoffbetriebenen 3CX-Baggerlader von JCB in einem Bauvorhaben dieser Größenordnung.

Neben dem wasserstoffbetriebenen Baggerlader von JCB kamen auf der Baustelle ein elektrischer Fräser von Sany und eine 4,5-Tonnen-Walze zum Einsatz, die von einem vollelektrischen 42-Tonnen-Lkw von Volvo transportiert wurden. Zur Sicherstellung des Gerätebetriebs koordinierte das Team mit Unterstützung des CO₂-armen Demonstrationsfonds von National Highways die Lade- und Betankungsinfrastruktur.
Angela Halliwell, Leiterin für Kohlenstoff und Luftqualität bei National Highways, erklärte, die Behörde setze sich dafür ein, die CO₂-Emissionen bei der Straßeninstandhaltung zu reduzieren und die Entwicklung neuer CO₂-armer Technologien zu beschleunigen, um solche Projekte zu ermöglichen. Sie betonte, dass es nicht nur darum gehe, Ideen zu validieren, sondern auch praktische Erfahrungen zu sammeln, um eine breitere Anwendung voranzutreiben und das britische Straßennetz zu einem der umweltfreundlichsten der Welt zu machen.
Das Bauvorhaben umfasste insgesamt 11.000 Tonnen Material und dauerte sechs Wochen. Bei den Materialien setzte das Team auf eine speziell entwickelte CO₂-arme Asphaltmischung, um den Anteil an Recyclingmaterial zu maximieren. Der recycelte Asphalt (RAP) stammte von anderen von National Highways betriebenen Straßen, darunter die M11, A34 und A3. Die konkrete Einbauweise: Für die untere und Binderschicht wurde eine Mischung mit 60 % RAP verwendet, für die Deckschicht eine Mischung mit 30 % RAP.
Andy Weymouth, Rahmenvertragsmanager bei FM Conway, wies darauf hin, dass die termingerechte und qualitativ hochwertige Fertigstellung des Projekts auf einer echten Zusammenarbeit zwischen den Partnern beruhte. Er ist der Ansicht, dass alle Beteiligten an das gemeinsame Ziel glaubten und genügend Engagement zeigten, um den Einsatz neuer Technologien effektiv zu integrieren. Durch gemeinsame Anstrengungen habe das Team Herausforderungen gemeistert und einen Maßstab dafür gesetzt, wie nachhaltiger Straßenbau auf nationalen strategischen Straßen realisiert werden kann. Dies belege, dass die Bündelung von Fachwissen und Ressourcen den Übergang zu einer grüneren Infrastruktur beschleunigen und konkrete Auswirkungen erzielen könne.
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