Sechs Betreiber unterzeichnen Vereinbarung zur Steigerung der Eisenbahneffizienz im Hafen Rotterdam
2026-06-27 10:51
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de.wedoany.com-Bericht: Sechs Eisenbahnbetreiber – Rail Force One, HSL Netherlands, DB Cargo Nederland, RTB Cargo, LTE und Rail Cargo Group – haben unter der Koordination der Hafenbehörde Rotterdam (Port of Rotterdam Authority) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Betriebseffizienz auf den Eisenbahnstrecken im Rotterdamer Hafen zu verbessern.

Die Vereinbarung ist Teil der Initiative „Track Together“ und führt ein neues System ein, das es den Betreibern ermöglicht, bei Kapazitätsengpässen zu einem festgelegten Tarif die Züge der jeweils anderen zu übernehmen. Das Hauptziel besteht darin, Zugausfälle und Verspätungen zu reduzieren und die Zuverlässigkeit des gesamten Schienennetzes im Hafengebiet zu erhöhen.

Gemäß einer „Rangiervereinbarung“ legen die Betreiber auf administrativer und betrieblicher Ebene die Regeln für die Zugübergabe fest, einschließlich der Verantwortlichkeiten der einzelnen Parteien. Bei Abweichungen vom Fahrplan bietet die Vereinbarung sofortige Notfallmaßnahmen. Die Eisenbahn-Rangiervereinbarung zielt darauf ab, den am Betrieb auf den Eisenbahnstrecken im Rotterdamer Hafen (von Kijfhoek nach Maasvlakte und zurück, einschließlich aller Zwischenbahnhöfe und Terminals) beteiligten Parteien Klarheit und Sicherheit zu bieten.

Die Vereinbarung regelt die administrative und physische Übergabe der Züge sowie die Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Kunden und Auftragnehmern. Somit bildet die Eisenbahn-Rangiervereinbarung die Grundlage für eine sichere, effiziente und effektive Zusammenarbeit im gesamten Hafengebiet. Die Hafen-Terminals profitieren direkt von dieser Zusammenarbeit, da die Gleise schneller freigeräumt werden können, wodurch die Transportfahrpläne eingehalten werden.

Die Initiative „Track Together“ läuft zunächst als Pilotprojekt bis Oktober, wobei der gesamte Betrieb über die Anwendung „PortFlow“ gesteuert wird, die zur Koordinierung der Buchung und Zuteilung von Zugfahrten zwischen den Betreibern dient. Laut den Beteiligten ist dies das erste Mal, dass mehrere Eisenbahnbetreiber im Rotterdamer Hafen eine derart strukturierte betriebliche Zusammenarbeit umsetzen, um die Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit des Schienengüterverkehrs zu steigern.

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