de.wedoany.com-Bericht: Die italienische Regierung hat 591,6 Millionen Euro bereitgestellt, um die Finanzierung von acht Straßen- und Schieneninfrastrukturprojekten abzuschließen, darunter zwei Schienenprojekte in der Lombardei.

Alle Projekte sind Teil des „Olympia-Bauprogramms", das darauf abzielt, die regionale Anbindung der Lombardei und Venetiens zu verbessern und die Verkehrsinfrastruktur für die Olympia-Vorbereitungen zu sichern. Bei der Mittelverteilung erhält die Lombardei 287,6 Millionen Euro, Venetien 304 Millionen Euro. Die Gesamtinvestitionen der Projekte belaufen sich auf über 1,65 Milliarden Euro.
Verkehrsminister Matteo Salvini erklärte, dass die Olympia-Investitionen keine kurzfristigen Maßnahmen seien. Diese Investitionen trügen zur langfristigen Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur bei und hätten direkte Auswirkungen auf die Sicherheit, Kapazität und Anbindung des Schienennetzes in Norditalien.
In der Lombardei haben zwei große Schienenprojekte einen Gesamtwert von 171 Millionen Euro, wovon 40,4 Millionen Euro aus dem Investitionsfonds stammen; die restlichen Mittel sind bereits verfügbar. Der Schwerpunkt der Projekte liegt auf der Beseitigung von Bahnübergängen an der Kreuzung der Schiene mit der Staatsstraße SS38, um die Sicherheit und die Verkehrseffizienz zu verbessern.
Das Projekt zur Beseitigung von Bahnübergängen auf der Strecke Mailand-Tirano (SS38) hat einen Gesamtwert von 66 Millionen Euro, wovon 31,5 Millionen Euro aus dem Investitionsfonds und 34,5 Millionen Euro aus anderen bereits vorhandenen Quellen stammen. Durch den Bau von gradefreien Kreuzungen anstelle von Bahnübergängen soll das Unfallrisiko gesenkt und die Kontinuität dieser wichtigen Schienenkorridors, der den Regionalverkehr mit dem Alpentourismus verbindet, gewährleistet werden.
Die Sanierung des Eisenbahnknotens Busto Arsizio/Gallarate/Cardano kostet insgesamt 105 Millionen Euro, wovon 8,9 Millionen Euro aus dem Investitionsfonds stammen und über 56 Millionen Euro an verfügbaren und bereits zugewiesenen Finanzmitteln vorhanden sind. Durch die Neukonfiguration der Schieneninfrastruktur soll die Durchlassfähigkeit und Betriebszuverlässigkeit verbessert und Betriebskonflikte zwischen Personen- und Güterzügen reduziert werden, um so den dichten Schienenverkehr im Großraum Mailand zu optimieren.
Dieses Knotensanierungsprojekt ist Teil des strategischen Plans zur Modernisierung der Schieneninfrastruktur in der Lombardei. Dieser Plan umfasst die Stärkung des Korridors Rho-Gallarate durch Kapazitätserweiterung und verbesserte Anbindungen sowie die Optimierung des Zugangs zum Flughafen Malpensa durch eine spezielle Schienenanbindung, um die Effizienz und Integration des gesamten Verkehrsnetzes zu steigern.
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