Kenya Airways MRO führt erstmals Boeing 787 D-Check durch
2026-07-01 11:41
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de.wedoany.com-Bericht: Kenya Airways MRO und South African Airways Technical haben kürzlich ihre Geschäftsfortschritte bekannt gegeben, was zeigt, dass afrikanische Wartungsdienstleister ihre Kapazitäten kontinuierlich ausbauen, um den zunehmend komplexen Wartungsanforderungen in der Region gerecht zu werden.

Kenya Airways MRO bestätigte auf der MRO-Konferenz der African Airlines Association, dass es seinen ersten Boeing 787 D-Check abschließt. Dies markiert die erste Durchführung der höchsten Wartungsstufe für ein Großraumflugzeug durch diese Einrichtung. Dieser Fortschritt bietet 787-Betreibern eine neue Wartungsoption in der Region, die auf jahrelanger Vorbereitung und internem Kapazitätsaufbau beruht. Vijay Singh, Leiter für Kompetenzentwicklung und MRO-Vertrieb bei Kenya Airways, erklärte, dass sich die Einrichtung auf den Ausbau interner Wartungskapazitäten konzentriert und Fortschritte bei der Erlangung zusätzlicher ziviler Luftfahrtgenehmigungen in mehreren afrikanischen Ländern, darunter Mosambik, Nigeria und Zentralafrika, erzielt hat. Er betonte, dass das übergeordnete Ziel darin bestehe, sicherzustellen, dass Wartungslösungen vor Ort bereitgestellt werden können, wenn die Betreiber sie benötigen.

Neben den 787-Aktivitäten erweitert Kenya Airways MRO auch die C-Check-Kapazitäten für Boeing 767 und 777, um sowohl die interne Flotte als auch Drittanbieteranforderungen zu unterstützen. Singh wies darauf hin, dass das Unternehmen daran arbeite, die EASA Part 145-Zulassung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit in Nairobi auf einen breiteren Betriebsbereich auszudehnen.

South African Airways Technical (SAAT) gab ein Update zu seiner Betriebsentwicklung. Der amtierende CEO Musa Desai erklärte, dass die Flotte von South African Airways von sechs Flugzeugen bei der Wiederaufnahme auf 19 angewachsen sei, was einen wesentlichen Teil des Arbeitsvolumens von SAAT ausmache. Während der Erholungsphase habe SAAT eine Mischung aus internen und externen Wartungsarbeiten beibehalten und mehrere afrikanische Fluggesellschaften unterstützt. Desai bezeichnete das Wachstum als stabil und maßvoll; SAAT baue die Kapazitäten vorsichtig aus, um eine Überexpansion zu vermeiden, während gleichzeitig verfügbare Wartungsfenster mit Drittanbieteraufträgen gefüllt würden. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Fähigkeit afrikanischer MROs, die Wartungsanforderungen lokaler und regionaler Betreiber zu unterstützen, trotz anhaltender Herausforderungen bei der Personalentwicklung und regulatorischen Koordinierung zunimmt.

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