de.wedoany.com-Bericht: Die Provinz Salta hat auf der zweiten Konferenz der Bürgermeister und Unternehmer des nördlichen Zweiozean-Korridors Capricornio ihre Investitionspläne für die Straßen- und Industrieinfrastruktur bekräftigt. Kernziel ist die Integration der nördlichen Produktionsachse mit den internationalen Verbindungen nach Chile, Paraguay und Bolivien, um den Bergbau und die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Die Konferenz fand im Campamento Vespucio statt, wobei Wirtschaftsminister Roberto Dib Ashur und Produktions- und Bergbauminister Ignacio Lupión die Hauptprojekte vorstellten.

Eine der wichtigen Ankündigungen betraf die Verbindung mit Paraguay: Die Provinzregierung bestätigte, dass die notwendigen Mittel für den Ausbau der Provinzstraße 54, die den Abschnitt zur Mission La Paz verbindet, bereitstehen. Sobald das Nachbarland den Bau der aktuellen internationalen Brücke abgeschlossen hat, wird die Ausschreibung für die ergänzenden Bauarbeiten eingeleitet. Der Logistikoptimierungsplan für den Norden Saltas umfasst zudem die Stärkung der Infrastruktur des Grenzkontrollpunkts Salvador Mazza zur Beschleunigung des Handels mit Bolivien, die Sanierung und Neubeschichtung mehrerer kritischer Abschnitte der Nationalstraße 34, geplante Eingriffe am Knotenpunkt Güemes, die Aufwertung und Neufunktionalisierung des Industrieparks General Mosconi zur Anziehung neuer Investitionen sowie die Eröffnung eines neuen Campus der UPATecO (Universidad Provincial de Administración, Tecnología y Oficios) im Campamento Vespucio zur Ausbildung lokaler Arbeitskräfte.
Für den Bergbau bleibt die Optimierung der Route zu den internationalen Märkten, die das Puna-Bergbaugebiet mit den Häfen Nordchiles verbindet, ein zentraler Punkt der Agenda. Die Behörden bestätigten die kontinuierliche Fortführung der strategischen Bauarbeiten an der Nationalstraße 51, einer Schlüsselverbindung zum Paso Sico. Der Plan sieht auch die Integration des Abschnitts Metán-Rosario de la Frontera der Nationalstraße 9/34 vor, um den Süden der Provinz Salta vollständig in das Logistiknetzwerk des Zweiozean-Korridors einzubinden. Laut Branchenberichten werden der vollständige Betrieb des Paso Sico und die noch ausstehenden Bauarbeiten an der Nationalstraße 51 von Wirtschaftsverbänden wiederholt als entscheidende Faktoren genannt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Lithium- und Metallbergbauprojekte in der Puna Saltas deutlich zu steigern. Zu den wichtigsten geplanten Bauvorhaben gehören: die Provinzstraße 54, die zur Mission La Paz führt und für die eigene Mittel bereitstehen, deren Ausschreibung jedoch nach Fertigstellung der internationalen Brücke erfolgt; die Nationalstraße 51 zum Paso Sico für den Bergbautransport in der Puna; der Abschnitt Metán-Rosario de la Frontera der Nationalstraße 9/34, der den Süden der Provinz in das Korridornetz einbindet; sowie Eingriffe und Sanierungen an der Nationalstraße 34 und am Knotenpunkt Güemes für die nördliche Anbindung und die zentralen Logistikknotenpunkte.
Durch dieses Portfolio, das Straßeninfrastruktur, Grenzübergänge und Industriedienstleistungen kombiniert, strebt Salta danach, sich endgültig als logistisches Herz des Capricornio-Korridors zu etablieren und seine geografische Lage in einen direkten Wettbewerbsvorteil für die Region zu verwandeln.









