de.wedoany.com-Bericht: Santiago J. Castellà, Präsident des Hafens von Tarragona (puerto de Tarragona), besuchte die Stadtverwaltung von Lleida und stellte die Arbeitsgruppe Tarragona-Lleida (Grupo de Trabajo Tarragona-Lérida) des Logistikzentrums Barcelona-Katalonien (Barcelona - Catalunya Centre Logístic) vor, um die logistische und industrielle Entwicklung der Region voranzutreiben.
Die Arbeitsgruppe wurde auf der internationalen Logistikmesse Barcelona (SIL) der Öffentlichkeit vorgestellt. Ihr Ziel ist es, 40 Wirtschaftsakteure zusammenzubringen, um regionale Synergien zu erkunden, die logistische Entwicklung beider Städte zu fördern und die Verbindungen zwischen Lleida, Tarragona und der Region Ebro zu vertiefen.
In Arbeitssitzungen erörterten Castellà und der Bürgermeister von Lleida, Félix Larrosa, gemeinsam mit ihren Teams strategische Themen, darunter regionale und wirtschaftliche Entwicklungsfragen im Zusammenhang mit Logistik und Reindustrialisierung. Castellà betonte, dass das Ziel des Bündnisses darin bestehe, die Führungsposition Kataloniens zu festigen und den Nordosten der Iberischen Halbinsel zu einer logistischen Vorzeigeregion zu machen. Dabei solle die Achse Tarragona/Reus, Lleida und Tortosa gestärkt werden, um die Dienstleistungskapazität Barcelonas logistisch zu ergänzen und zu erweitern und der hohen Nachfrage gerecht zu werden.
Hauptthema des Treffens war die Förderung des Baus eines Hinterlandhafens im Industriegebiet Torreblanca (polígono de Torreblanca), um den Schienenverkehr zu stärken und Lleida zu einem logistischen Knotenpunkt auf kontinentaler Ebene für den Warenverkehr im Nordosten der Iberischen Halbinsel zu machen, der als Brücke zwischen Katalonien und Aragonien fungiert. Das Industriegebiet umfasst insgesamt über 328 Hektar, wovon mehr als 202 Hektar für neue Industrie- und Logistikflächen vorgesehen sind. Das Gebiet zielt darauf ab, Unternehmen anzuziehen, die große Industrie- und Logistikgrundstücke benötigen, und umfasst ein großes Grundstück von 135 Hektar, das je nach künftigem Bedarf in mindestens drei Einheiten von jeweils 40 Hektar unterteilt werden kann. Zudem sind knapp 79 Hektar für den künftigen Bau eines multimodalen Schienenverkehrsterminals reserviert, das an die Bahnstrecke angebunden wird, die Lleida mit den Häfen von Tarragona und Barcelona verbindet.
Darüber hinaus trafen sich Castellà und Larrosa in Mercolleida mit Vertretern von fünf lokalen Agrarunternehmen, um die Beziehungen zum Hafen von Tarragona zu stärken. Die Unternehmensvertreter bekundeten alle ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bei der Schaffung eines Frachtterminals im Industriegebiet Torreblanca und sehen in dem Projekt eine Chance zur Dekarbonisierung und Effizienzsteigerung der Lieferkette.










