Brasilien genehmigt Strompreiserhöhung von 7,52 % für EDP-ES
2026-07-29 09:49
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Der kollegiale Vorstand der brasilianischen Nationalen Energieagentur (Agência Nacional de Energia Elétrica, Aneel) hat kürzlich die Anpassung der Stromtarife des Energieversorgungsunternehmens EDP Espírito Santo (EDP-ES) genehmigt. Die durchschnittliche Anpassungsrate beträgt 7,52 %. Der neue Tarif gilt vom 7. August 2026 bis zum 6. August 2027. Diese Anpassung liegt unter dem durchschnittlichen Effekt von 15,53 % bei der regulären Tarifprüfung im Jahr 2025.

EDP-Hauptsitz in Brasilien – Werbebild

Nach Segmenten betrachtet beträgt die durchschnittliche Anpassungsrate im Hochspannungsbereich für den Zeitraum 2026–2027 8,65 %, im Niederspannungsbereich 7,11 %. Die Anpassungsrate für Haushaltskunden liegt bei 7,27 % und ist damit der höchste aller berechneten Indizes.

Der durchschnittliche Effekt von 7,52 % setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Die wirtschaftliche Komponente (Kategorie A + Kategorie B) trug einen Anstieg von 1,57 % bei, die finanzielle Komponente einen Anstieg von 6,92 %, während die Entfernung der finanziellen Komponente aus dem vorherigen Tarifverfahren einen negativen Effekt von 0,96 % verursachte.

Bei der Zusammensetzung des durchschnittlichen Effekts beträgt der Anteil der finanziellen Komponente an der Tarifauswirkung 6,92 %. Diese Position umfasst mehrere Unterkomponenten, wie z. B. das Konto zur Wertkompensation von Posten der Kategorie A (Conta de Compensação de Valores dos itens da Parcela A, CVA), dessen Auswirkung ebenfalls 6,92 % beträgt; die Auswirkung des übermäßigen Strombezugs (sobrecontratação de energia) beträgt 0,71 %; die Weitergabe des Vorteils aus der Tilgung des Wasserknappheitskontos führte zu einem negativen Effekt von 0,42 %.

Betrachtet man die Kostenänderungen, so stiegen die Kosten der Kategorie A um 0,9 %, mit einem Anteil an der Tarifauswirkung von 0,64 %. Die Kosten der Kategorie A setzen sich aus Abgaben (encargos), Übertragungs- und Energiekosten sowie nicht rückzahlbaren Einnahmen zusammen. Die Kosten der Kategorie B stiegen um 3 %, mit einem Anteil an der Tarifauswirkung von 0,92 %. Somit beträgt der gemeinsame Anteil der Kosten der Kategorien A und B an der Tarifauswirkung 1,57 %. Die aus dem vorherigen Tarifverfahren entfernte finanzielle Komponente führte zu einem negativen Effekt von 0,96 % bei dieser Anpassung.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com