de.wedoany.com-Bericht: Vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, die das globale Handelsumfeld beeinträchtigen, ist der Frachtumschlag in Südkoreas Seehäfen im zweiten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 4,8 % zurückgegangen.

Nach Angaben des koreanischen Ministeriums für Ozeane und Fischerei belief sich der Güterumschlag der Häfen des Landes von April bis Juni auf 375,95 Millionen Tonnen, gegenüber 394,99 Millionen Tonnen im Vorjahreszeitraum.
Der Umschlag von Im- und Exportgütern belief sich im Quartal auf 318,01 Millionen Tonnen, ein Rückgang von 5,6 % gegenüber dem Vorjahr.
Der Containerumschlag der Häfen stieg hingegen um 0,6 % im Jahresvergleich und erreichte im zweiten Quartal 8,32 Millionen Standardcontainer (TEU). Davon entfielen 4,5 Millionen TEU auf Im- und Exportcontainer, ein Rückgang von 0,9 % gegenüber dem Vorjahr.
Nach Routen betrachtet sank das Transportvolumen in den Nahen Osten im zweiten Quartal um 54,6 %, während die Transporte in die USA und nach Vietnam um 9 % bzw. 7,6 % zurückgingen; die Transporte nach China und Japan stiegen dagegen um 7,7 % bzw. 1,5 %. Der Umschlag von Transitsendungen stieg im Jahresvergleich um 2,2 % auf 3,78 Millionen TEU.
Nach Häfen betrachtet wickelte der Hafen Busan im zweiten Quartal 6,46 Millionen TEU ab, ein Anstieg von 0,5 % gegenüber dem Vorjahr; der Terminal Incheon verarbeitete 900.000 TEU, ein Plus von 1,9 %.
Das koreanische Ministerium für Ozeane und Fischerei führt den Rückgang des Frachtumschlags im zweiten Quartal auf die anhaltende Unsicherheit durch den Konflikt im Nahen Osten zurück und ist der Ansicht, dass diese Unsicherheiten die globalen Logistik- und Energiemärkte beeinflusst haben.









