de.wedoany.com-Bericht: Die Vorstudie für die neue Linie der Metro do Porto zwischen Estádio do Dragão und Souto in Gondomar geht an diesem Mittwoch in die öffentliche Konsultation. Die Konsultationsfrist läuft bis zum 15. September, die entsprechenden Unterlagen sind auf dem Portal participa.pt einsehbar.

Laut der auf dem Portal für öffentliche Konsultation veröffentlichten nicht-technischen Zusammenfassung ist die Linie insgesamt etwa 6,9 Kilometer lang und umfasst oberirdische Abschnitte, unterirdische Tunnelabschnitte sowie einen Hochbahnabschnitt. Insgesamt sind neun Stationen vorgesehen: São Roque, Cerco, Parque Oriental, Lagoa, Valbom, Hospital Fernando Pessoa, Cosme Ferreira Castro, Oliveira Martins und Souto.
Im Rahmen des Projekts werden drei Tunnel gebaut: zwischen Estádio do Dragão und São Roque, zwischen Lagoa und Valbom sowie am Hospital Fernando Pessoa. Zwischen Parque Oriental und Lagoa wird eine 125 Meter lange Brücke errichtet, die den Fluss Rio Torto überspannt.
Für die Linie gibt es zwei Bauvarianten, die sich nur im Abschnitt zwischen den Stationen Parque Oriental und Lagoa unterscheiden: Variante 1 sieht eine Tunnelverbindung vor, Variante 2 eine oberirdische Verbindung. Der Abschnitt zwischen Estádio do Dragão und São Roque verläuft weitgehend im Tunnel, nur der Bereich unmittelbar vor der Station São Roque wird als Einschnitt ausgeführt, an der Alameda de Cartes. Nach diesem Abschnitt verläuft die Linie oberirdisch im Mittelstreifen der Avenida Cidade de León bis zur Station Cerco, die etwa 350 Meter von der Station São Roque entfernt liegt.
Die Linie führt weiter durch den Kreisverkehr zwischen der Avenida Cidade de León und der Avenida Francisco Xavier Esteves. Die Station Parque Oriental wird im Mittelstreifen dieses Kreisverkehrs errichtet, wobei dieser Abschnitt oberirdisch verläuft. Die Station Lagoa im Gemeindegebiet von Gondomar liegt nördlich der Kreuzung der Rua Luís de Camões (Nationalstraße 209) mit der Rua Capela da Lagoa und wird als Einschnitt gebaut. Die Bahnsteige werden mit Treppen und Aufzügen ausgestattet, um den Fahrgästen den Zugang zu erleichtern und zugleich den Start der anschließenden unterirdischen Bauarbeiten zu ermöglichen.
Der Abschnitt zwischen Lagoa und Valbom verläuft teilweise im Tunnel. Die Linie unterquert die Rua Luís de Camões, die Rua António Sérgio und die Travessa António Sérgio, durchquert anschließend das Stadtgebiet der Gemeinde Valbom (freguesia de Valbom) und verläuft danach unter der Rua Eng. Mário Giesta, bevor sie an der Rua das Cavadinhas wieder an die Oberfläche kommt. Die Station Valbom liegt hinter der Rua Professora Georgina Nuno Neves Duarte und der Rua Pinheiro D'Aquém.
Die Linie führt anschließend weiter in Richtung Hospital Fernando Pessoa, unterquert die Autobahn A43 und erreicht die Station am Krankenhaus, die über einen kleinen Vorplatz verfügt. Bis zur Station Cosme Ferreira Castro verläuft die Linie – mit Ausnahme des letzten Abschnitts – erneut im Tunnel; diese Station befindet sich an der gleichnamigen Straße. Die Station Oliveira Martins wird in der Mittelachse der gleichnamigen Allee errichtet. Vor der Station Souto schwenkt die Linie nach links in die Rua da Igreja, folgt dieser Straße und durchquert den mittleren Bereich des Kreisverkehrs zwischen der Rua da Igreja und der Avenida 25 de Abril, um schließlich die Praça da República zu erreichen.
Die Station Souto entsteht neben dem bestehenden Busbahnhof. Das Projekt sieht eine umfassende Neugestaltung dieses Bereichs vor: Der Gleisbereich soll mit öffentlichen Räumen zu einem multifunktionalen Platz verschmolzen werden, mit Ruhe- und Erholungszonen, einem Gebäude für die Busfahrer, einem Gemeinschaftsraum für die Nachbarschaft sowie einem Andante-Shop, sodass Verkehrsfunktion und Aufenthaltsqualität für die Bürger gleichermaßen berücksichtigt werden.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich drei Jahre dauern. Der Präsident der Metro do Porto, Emídio Gomes, erklärte im Januar dieses Jahres, dass die Ausschreibung für Planung und Bau dieser Linie noch in diesem Jahr starten soll. Was die Finanzierung betrifft, so hat das europäische Förderprogramm „Sustentável 2030" bereits 225 Millionen Euro für diese Linie und die Linie nach Trofa bereitgestellt.





















