Indisches Eisenbahnministerium genehmigt 2,72 Mrd. Rupien für 17 km lange Bahnstrecke zur Verbesserung der Konnektivität an der Dreiländergrenze
2026-08-08 10:19
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de.wedoany.com-Bericht: Das indische Eisenbahnministerium hat Mittel in Höhe von 2,72 Mrd. Rupien (Rs 2,72 Mrd.) für den Bau einer 17 km langen Eisenbahnstrecke in der Region Jaldhaka in Nordbengalen genehmigt. Die Strecke ist von Khunia More bei Chalsa geplant und führt durch die Waldbezirke von Jalpaiguri und Kalimpong. Das Projekt zielt darauf ab, die Konnektivität in den Grenzgebieten nahe dem Dreiländereck Indien–China–Bhutan zu verbessern und den Tourismus in der Dooars-Region zu fördern.

17-km-Bahnstrecke zur Verbesserung der Konnektivität zum Dreiländereck Indien-China-Bhutan

Der Parlamentsabgeordnete des Wahlkreises Siliguri teilte in den sozialen Medien mit, dass die Strecke von Khunia More bei Chalsa ausgehen werde. Nach Ende der Monsunzeit werde das Eisenbahnministerium gemeinsam mit der Forstbehörde von Westbengalen eine Vermessung der geplanten Trasse durchführen. Der Abgeordnete dankte der nationalen und staatlichen Führung für die Priorisierung moderner Infrastruktur in der Region.

Der Fluss Jaldhaka ist ein grenzüberschreitender Fluss, der durch die indischen Bundesstaaten Sikkim und Westbengalen fließt und anschließend nach Bhutan und Bangladesch gelangt; seine Gesamtlänge beträgt 186 bis 233 km. Der Fluss entspringt dem Kupup-See in der Nähe des Jelep-La-Passes und mündet schließlich in das Einzugsgebiet des Brahmaputra. Der Bau einer Eisenbahnlinie entlang des Flusses ist von strategischer Bedeutung, da der Kupup-See nahe dem Grenzgebiet des Dreiländerecks Doklam liegt.

Eisenbahnbeamte erklärten, dass die geplante Strecke voraussichtlich den Verkehr in den abgelegenen Grenzgebieten verbessern, den Tourismus fördern und die strategische Infrastruktur stärken werde; die Vermessungsarbeiten sollen nach dem Monsun beginnen. Die Genehmigung ist Teil eines umfassenderen Grenzbahnprogramms, das eine geplante 200 km lange strategische Strecke von Chalsa zur Grenze sowie die mögliche Verlängerung des Projekts Sivok-Rangpo in Richtung Nathu La umfasst. Nach dem Doklam-Zwischenfall von 2017 bleibt die Region sensibel; die Infrastrukturaktivitäten auf der anderen Seite der Grenze laufen weiter, während die indischen Behörden parallel die Verkehrsanbindung in dieser Gegend vorantreiben.

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