de.wedoany.com-Bericht: Nach dem Erdbeben am Montag, dem 10. August, kommt es bei Maersk in Teilen Kolumbiens zu Unterbrechungen der Logistikgeschäfte. Am stärksten betroffen sind Buenaventura und mehrere Landkorridore, wie das Unternehmen seinen Kunden mitteilte.

Maersk gab an, dass die Terminaloperationen in Buenaventura vorübergehend eingestellt wurden und eine Bewertung der Anlagen und Infrastruktur läuft. Schiffsoperationen, Frachtumschlagsaktivitäten sowie Hafendienstleistungen sind davon betroffen. Im Landverkehr könnten Straßensperrungen und Verkehrsbeschränkungen auf wichtigen Routen zwischen Buenaventura und dem kolumbianischen Landesinneren den Import- und Exporttransport beeinträchtigen; auch der Lagerbetrieb und der Kundenservice in Buenaventura und Cali sind von Unterbrechungen betroffen.
Im Seefrachtbereich meldete Maersk den Status von zwei Schiffen auf der Buenaventura-Route. Das Schiff „Luna Maersk 628W“, das sich zum Zeitpunkt des Erdbebens in Buenaventura im Einsatz befand, konnte seine Be- und Entladevorgänge nicht abschließen; Container, die nicht entladen oder geladen werden konnten, werden auf das nächste verfügbare Schiff umgebucht. Das Schiff „Gudrun Maersk“ (628E/633W) streicht den Anlauf in Buenaventura; Fracht, die ursprünglich mit diesem Schiff transportiert werden sollte, wird ebenfalls auf das nächste verfügbare Schiff umgebucht. Maersk empfiehlt Kunden, die Schiffspläne und Benachrichtigungen über Maersk.com kontinuierlich zu überwachen.
Im Landverkehrsnetz meldet Maersk folgende vollständig gesperrte Streckenabschnitte: die Straße Calarcá–Ibagué (PR 54+800), die Straße Buga–Buenaventura (PR 71) sowie die Straße Manizales–Fresno (PR 36, Abschnitt Cerro Bravo). Gleichzeitig wurden der Guillermo-León-Valencia-Tunnel, der Sumapaz-Tunnel und die Mariano-Ospina-Pérez-Brücke während der Durchführung von Inspektionen vorsorglich geschlossen. Betroffen sind außerdem die Straße Girardot–Bogotá (Km 36), die Straße Montenegro–Quimbaya (Km 5) und der Korridor Buenaventura–Yotoco.
Im Gegensatz zu Buenaventura und einigen Landkorridoren meldet Maersk für seine Einrichtungen bislang keine betrieblichen Auswirkungen. Wie aus der Ankündigung hervorgeht, bleiben die Lagerzentren in Cartagena und Bogotá, das Logistikzentrum in Tocancipá sowie das Lager in Cartagena verfügbar.
Maersk erklärte, man prüfe weiterhin Notfallmaßnahmen, um Unterbrechungen zu minimieren und die Geschäftskontinuität der Kunden zu unterstützen. Die Teams arbeiten eng mit den betroffenen Parteien zusammen, um soweit möglich alternative Lösungen zu identifizieren und den Warenfluss durch das Netzwerk zu unterstützen. Die Bewertungen laufen noch, das gesamte Ausmaß der Auswirkungen wird noch ermittelt. Das Unternehmen wird die Lage weiterhin beobachten und nach Erhalt weiterer Informationen Updates bereitstellen.





















