Maersk und Hapag-Lloyd passen vier Asien-Europa-Dienste an und nehmen die Fahrt durch den Suezkanal wieder auf

2026-09-14 16:19
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de.wedoany.com-Bericht: Am 14. September kündigte Maersk an, gemeinsam mit Hapag-Lloyd die vier Dienste AE5, AE11, AE12 und ME2 im Gemini Cooperation-Netzwerk anzupassen. Die betreffenden Schiffe sollen schrittweise von der Umfahrung des Kaps der Guten Hoffnung in Afrika auf die Fahrt durch das Rote Meer und den Suezkanal umgestellt werden. Die Anpassung betrifft die drei Hauptcontainerverkehrskorridore Asien–Nordeuropa, Asien–Mittelmeer sowie Indien–Europa und soll je nach Fahrtrichtung und Reise etappenweise umgesetzt werden.

Die Westfahrten von AE11 und ME2 werden ab dem 19. September als erste auf die Suezkanal-Route umgestellt, die Westfahrten von AE5 werden ab dem 21. September angepasst. Bei den Ostfahrten soll die erste angepasste Reise von AE5 ab dem 22. September durchgeführt werden, die von AE11 ab dem 28. September; für die Ostfahrt von ME2 ist die Anpassung auf den 31. Oktober festgelegt. Auch AE12 ist in diesen Routenumstellungsplan aufgenommen; die erste offizielle angepasste Reise wird noch gesondert festgelegt.

Nach der Anpassung wird AE5 weiterhin den Containertransport zwischen Asien und Nordeuropa übernehmen, AE11 und AE12 werden jeweils die Märkte Asien und Mittelmeer verbinden, und ME2 wird Indien mit Europa verbinden. Die vier Dienste wurden zuvor hauptsächlich über das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet; nach dieser Anpassung werden sie den Korridor Rotes Meer–Suezkanal wieder für die Fahrt in Richtung Asien–Europa nutzen.

Die Gemini Cooperation wird gemeinsam von Maersk und Hapag-Lloyd betrieben. Seit 2026 haben beide Seiten bereits schrittweise einige Routen im Roten Meer und durch den Suezkanal wieder aufgenommen. Im Februar hatten beide Seiten den Dienst ME11, der Indien, den Nahen Osten und das Mittelmeer verbindet, wieder auf den Suezkanal-Korridor umgestellt; danach wurden weitere Gemini-Dienste angepasst. Am 4. September passierte zudem die Al Jmeliyah von Hapag-Lloyd mit etwa 14.993 TEU auf der AE12 entsprechenden Asien–Mittelmeer-Route das Rote Meer und den Suezkanal; damals handelte es sich um eine Einzelreise und nicht um eine strukturelle Umstellung des gesamten Dienstes.

Maersk erklärte, dass die Fahrt durch den Suezkanal die Transportentfernung und die Transportzeit zwischen Asien und Europa verkürzen könne. Nach der Wiederaufnahme der Fahrt durch das Rote Meer für die vier Dienste werden die konkreten Betriebsregelungen weiterhin je nach Sicherheitslage in der Region des Roten Meeres angepasst; beide Seiten werden die regionale Lage fortlaufend bewerten. Sollte sich das Sicherheitsumfeld ändern oder der regionale Konflikt eskalieren, könnten die betreffenden Dienste ihre Routen weiterhin erneut anpassen.

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