JSW Infrastructure erwirbt Bahnlogistikvermögen im indischen NCR für 4,67 Milliarden Rupien
de.wedoany.com-Bericht: Am 10. September schloss die indische JSW Infrastructure Limited über ihr hundertprozentiges Tochterunternehmen Khurja Rail Terminal Private Limited den Erwerb von 100 % der Anteile an der NCR Rail Infrastructure Limited zu einem Transaktionspreis von rund 4,6747 Milliarden Rupien ab. Nach Abschluss der Transaktion wurde NCR Rail zu einer indirekten hundertprozentigen Tochtergesellschaft von JSW Infrastructure, wodurch das Unternehmen ein in Betrieb befindliches privates Eisenbahngüterterminal sowie damit verbundene Lager- und Grundstücksvermögen in Khurja im Bundesstaat Uttar Pradesh erwarb.

Diese Übernahme erfolgte im Rahmen des bereits genehmigten Sanierungsplans. Neben dem Kaufpreis von 4,6747 Milliarden Rupien für die Anteile zahlte JSW Infrastructure zusätzlich rund 419,4 Millionen Rupien für den Erwerb von etwa 39,57 Acres Land von Arshiya Limited. Rechnet man beide Beträge zusammen, beläuft sich der Mittelaufwand für diesen Vermögenserwerb auf rund 5,094 Milliarden Rupien.
Das Kernvermögen von NCR Rail ist ein bereits in Betrieb befindliches privates Eisenbahngüterterminal mit 6 Gleisen für den Bahnbetrieb, zwei fertiggestellten und in Betrieb befindlichen überdachten Lagerhäusern mit einer Lagerfläche von rund 200.000 Quadratfuß sowie einer Landreserve von etwa 130 Acres. Das Terminal befindet sich in Khurja im Bundesstaat Uttar Pradesh, rund 90 Kilometer von Neu-Delhi und rund 40 Kilometer vom im Bau befindlichen Flughafen Jewar entfernt.
JSW Infrastructure hatte dieses Vermögen bereits zuvor in seine landesweite Bahnlogistiknetzplanung aufgenommen. Das Management des Unternehmens gab bekannt, dass das Angebot für die Übernahme von NCR Rail rund 4,67 Milliarden Rupien beträgt und das Vermögen in Khurja nahe dem östlichen dedizierten Güterverkehrskorridor und dem Flughafen Jewar liegt und als Teil seines landesweiten Netzwerks von Logistikknotenpunkten geplant ist. Das Unternehmen plant den Bau von etwa 25 bis 30 Logistikzentren in Indien, wobei sich das Netzwerk von Arakkonam in der Nähe von Chennai bis in die National Capital Region erstrecken soll.
Nach Abschluss dieser Transaktion erwirbt JSW Infrastructure nicht nur den Betreiber des Eisenbahnterminals, sondern auch Bahnverladegleise, Lagereinrichtungen und weiter entwickelbares Land. Da das bestehende Terminal bereits in Betrieb ist, handelt es sich bei diesem neuen Knotenpunkt um die formelle Übertragung von Eigentum und Kontrolle über das Vermögen und nicht um den Beginn einer Projektplanung oder eines Neubaus.
Das bestehende Geschäft von JSW Infrastructure umfasst hauptsächlich Häfen, Terminals und Logistikinfrastruktur. Die offengelegte landesweite Logistikplanung des Unternehmens sieht Eisenbahngüterterminals als wichtige landseitige Knotenpunkte neben Häfen vor und erweitert die Logistikzentren durch Eigenbau, den Erwerb von Problemvermögen sowie das Modell des Gati Shakti Multi-Modal Cargo Terminal der Indian Railways. Nach Abschluss des Erwerbs des Vermögens in Khurja wird dieses zu einem wichtigen Bahnlogistikknotenpunkt in diesem Netzwerk nahe der National Capital Region Delhi.
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