Die in Hamburg ansässige Nordex-Gruppe hat kürzlich von der Windpark Nuscheler GmbH einen neuen Auftrag erhalten, um für den Windpark Beesedstedt 3 im Landkreis Saalekreis in Sachsen-Anhalt Turbinen mit einer Leistung von 28 Megawatt zu liefern. Der Auftrag umfasst vier Turbinen des Typs N163/6.X, von denen drei eine Nabenhöhe von 164 Metern haben und eine auf einem 118 Meter hohen Stahlturm installiert wird, um die Stromerzeugungseffizienz des Windparks zu steigern.
Der Auftrag beinhaltet auch einen 15-jährigen Premium-Wartungsservice, um einen langfristig stabilen Betrieb der Turbinen zu gewährleisten. Die Installationsarbeiten sollen im Frühjahr 2027 beginnen, und die Inbetriebnahme ist für den Sommer desselben Jahres geplant. Die Windpark Nuscheler GmbH ist für die Gesamtplanung, den Bau und das tägliche Management des Windprojekts verantwortlich, was ihr anhaltendes Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien unterstreicht.
Die Nuscheler-Gruppe betreibt seit 2007 Windturbinen auf eigenen Flächen und versorgt derzeit etwa 23.000 Haushalte mit Strom. Neben dem Windgeschäft ist das Unternehmen auch in der Agrar- und Lebensmittelproduktion tätig, was seine diversifizierte Geschäftsstrategie zeigt. Diese Zusammenarbeit stärkt die Präsenz von Nordex im deutschen Windmarkt weiter.
Trotz des neuen Auftrags zeigte die Nordex-Aktie in den letzten Handelstagen schwache Performance. Bis zum Börsenschluss am Donnerstagabend fiel der Kurs um 1,6 Prozent auf 44,14 Euro; am Freitagmorgen setzte sich der Abwärtstrend mit einem Rückgang von 2,6 Prozent auf 43,00 Euro fort. Marktanalysten weisen darauf hin, dass die Kursbewegungen mit der allgemeinen Branchenlage oder der Anlegerstimmung zusammenhängen könnten, das Auftragswachstum von Nordex jedoch weiterhin als positives Signal gewertet wird.









