de.wedoany.com-Bericht: Der französische Energiekonzern ENGIE und das Unternehmen European Energy haben sich darauf geeinigt, in Dänemark gemeinsam ein Projekt für erneuerbaren Wasserstoff zu entwickeln.

Das Projekt in der Gemeinde Aabenraa sieht den Bau einer Elektrolyseanlage mit einer Leistung von bis zu 150 MW vor, die um das Jahr 2030 in Betrieb gehen soll. Der Standort liegt in der Nähe von Kassø, wo sich bereits eine industrielle E-Methanol-Anlage befindet, die European Energy gemeinsam mit Mitsui & Co. betreibt.
Die Anlage soll an die künftige dänisch-deutsche Wasserstoff-Hauptleitung (Danish-German Hydrogen Backbone) angebunden werden und die Nachfrage nach Wasserstoff auf dem deutschen Markt unterstützen. Gemäß der Vereinbarung hat ENGIE die Vermarktungsrechte für jährlich über 20.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff erhalten.
Das Projekt wurde in das an die Europäische Wasserstoffbank gekoppelte AaaS 25-Wasserstoff-Auktionsprogramm aufgenommen.
Henri Domenach, General Manager von ENGIE Energy Management, erklärte, dass die beiden Unternehmen geografisch sowie entlang der Strom- und Wasserstoff-Wertschöpfungskette stark komplementär seien. Das von European Energy entwickelte Kassø-Projekt als Pionierpartner für die großflächige Produktion von erneuerbarem Wasserstoff werde es ENGIE ermöglichen, seine Dienstleistungen für deutsche Kunden ab 2030 zu verstärken.
Rene Alcaraz Frederiksen, Executive Vice President und Leiter des Bereichs Power-to-X bei European Energy, betonte, dass ENGIE über umfangreiche Erfahrung in der Verbindung von erneuerbarer Energieerzeugung und Nachfrage verfüge und die Zusammenarbeit beiden Seiten zugutekommen werde.
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