de.wedoany.com-Bericht: Die erste Charge von Stahlkonstruktionen für das Projekt der 9. Baustrecke der marokkanischen Hochgeschwindigkeitsbahn Guelmim–Marrakesch wurde kürzlich aus China verschifft. Diese Charge wurde von CSCEC Steel Structure für die Detailplanung, Fertigung und Montage verantwortet. Die erste Charge von rund 2.200 Tonnen wurde vom CSCEC Steel Structure Werk in Jiangsu aus versandt.

Die marokkanische Hochgeschwindigkeitsbahn Guelmim–Marrakesch ist die erste Hochgeschwindigkeitsbahn Afrikas mit einer geplanten Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h. Sie ist ein nationales Schlüsselprojekt zur Aufwertung und Modernisierung der Infrastruktur des Landes und dient auch der Fußball-Weltmeisterschaft 2030. Die 9. Baustrecke, die als Verkehrsverbindung zwischen der politischen Hauptstadt und dem wirtschaftlichen Zentrum Casablanca fungiert, ist nicht nur eine „Zuschauerbrücke“ während internationaler Veranstaltungen, sondern unterstützt auch den Aufbau des modernen marokkanischen Hochgeschwindigkeitsverkehrssystems.
Der Gesamtstahlbedarf des Projekts beträgt rund 12.600 Tonnen und besteht aus vier Stahlbrücken, wobei die längste Einzelbrücke 1.100 Meter misst. Die Konstruktionen werden nach der höchsten europäischen EXC4-Klasse gefertigt, mit einer maximalen Blechdicke von 115 mm. Das Material muss den höchsten Standards für Kerbschlagzähigkeit bei minus 50 Grad Celsius entsprechen. Das CSCEC Steel Structure Werk in Jiangsu setzte im Fertigungsprozess ein automatisches Schweißverfahren mit visuellen Schweißrobotern ein. Dieses Verfahren nutzt intelligente Bildverarbeitung zur Echtzeitverfolgung der Schweißnahtspur und passt während des Schweißens dynamisch die Schweißhaltung und -parameter an, wodurch Abweichungen durch manuelle Bedienung eliminiert und die Verformung dicker Bleche reduziert werden. Gleichzeitig decken die intelligenten Geräte des Werks alle Prozessschritte wie Zuschnitt, Zusammenbau und Schweißen ab, um die Fertigungsgenauigkeit zu kontrollieren und die Schweißqualität dicker Bleche zu gewährleisten.

Darüber hinaus setzte das Fertigungsteam BIM-basierte Vorwärtsplanung und digitale Vormontage-Technologien für intelligentes Bauen ein. Durch dreidimensionale digitale Modelle wurde der gesamte Planungsprozess modelliert, und online wurden Kollisionstests und virtuelle Vormontagen durchgeführt, um den Zusammenbau der Konstruktionen zu simulieren und Maßprobleme bei der Installation vorherzusagen, wodurch die Fertigungsgenauigkeit auf Millimeterebene erreicht wurde.

Vor dem Versand der ersten Charge besuchte eine gemeinsame Abnahmeinspektion, bestehend aus dem marokkanischen Eisenbahnbetreiber ONCF, der französischen Aufsichtsbehörde MOEI, dem Labor des Betreibers LPEE, der externen Qualitätskontrollstelle BIGC und dem Generalunternehmer, das CSCEC Steel Structure Werk in Jiangsu, um die Fertigung dieser Charge zu inspizieren und abzunehmen.

MOEI-Aufsichtsdirektor Ouichou Abdelaziz erklärte, dass CSCEC Steel Structure nicht nur qualitativ hochwertige Konstruktionen herstelle, sondern auch ein Managementsystem aufgebaut habe, das kontinuierlich die Qualität sicherstelle. Diese Fähigkeit sei wertvoller als die Herstellung einzelner hochwertiger Produkte.










