de.wedoany.com-Bericht: Die portugiesische Infrastrukturgesellschaft treibt die öffentliche Ausschreibung für die dritte Bauphase der Eisenbahnlinie Sines voran. Die Budgetobergrenze des Projekts beträgt ohne Mehrwertsteuer 16,5 Millionen Euro. Die Bauarbeiten erstrecken sich über die drei Gemeinden Grândola, Sines und Santiago do Cacém. Die letzte Angebotsfrist endet am 21. September 2026.

Im Mittelpunkt dieser Bauarbeiten steht die Modernisierung der Eisenbahnsignal- und Kommunikationsinfrastruktur, einschließlich der Instandsetzung der Signal- und Kommunikationstechnikgebäude entlang der Strecke sowie der Aufrüstung von Stromversorgung, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Sicherheitseinrichtungen und integrierter Kommunikationsanlagen gemäß den neuen technischen Anforderungen. Der Bauumfang umfasst auch die Umbauarbeiten an den Wärtergebäuden der Bahnübergänge, den Oberleitungsarbeitsstellen und deren interner Kommunikationsausstattung.
Die Tiefbauarbeiten umfassen den Austausch der Brückenkonstruktion einer Unterführung bei Streckenkilometer 160,937 der Eisenbahnlinie Sines sowie den Bau von sicheren Trennwegen an den Bahnübergängen entlang der Strecke. Die Elektrifizierungsarbeiten umfassen den Bau der Speiseleitungen vom Unterwerk Santiago do Cacém zum Hafen von Sines sowie die Umsetzung der Systeme für Rückleitung des Traktionsstroms, Erdung und Schutz im Abschnitt vom Bahnhof Laguete bis zum Hafengebiet von Sines.
Die Ausschreibung erfolgt im offenen Verfahren. Der Haupt-CPV-Code lautet 45234100, Bauarbeiten für Eisenbahnen. Bei der Bewertung fließen Preis und Qualität jeweils zu 50 % ein. Alternativangebote sind nicht zugelassen. Der Zuschlagsempfänger muss eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % des Vertragspreises hinterlegen. Die Gültigkeitsdauer der Angebote beträgt 120 Tage ab dem Abgabeschluss.
Die geplante Bauzeit des Projekts beträgt 540 Tage und erstreckt sich voraussichtlich über den Zeitraum von 2026 bis 2028. Es werden keine EU-Mittel verwendet. Die portugiesische Infrastrukturgesellschaft stuft das Projekt als strategische öffentliche Beschaffung zur Verringerung der Umweltauswirkungen ein, mit dem Ziel, die Betriebskosten und den Energieverbrauch der Eisenbahninfrastruktur zu senken und die Betriebseffizienz der Signal-, Kommunikations- und Traktionsstromversorgungssysteme zu verbessern.
Die Eisenbahnlinie Sines ist ein wichtiger Bestandteil des südlichen internationalen Güterverkehrskorridors Portugals. Sie verbindet den Hafen von Sines mit dem südlichen Eisenbahnnetz und führt über die Strecke Évora–Elvas zum spanischen Badajoz und zum europäischen Eisenbahnnetz. Die portugiesische Infrastrukturgesellschaft hat bereits zuvor im Abschnitt Sines–Ermidas-Sado Gleis-, Elektrifizierungs-, Bahnhofs- und Bahnübergangsarbeiten durchgeführt, um die Voraussetzungen für den Betrieb von 750 Meter langen Güterzügen zu schaffen. Die dritte Bauphase wird die in den vorherigen Bauphasen betroffenen Signal-, Kommunikations-, Traktionsstromversorgungs- und Sicherheitsnebeneinrichtungen weiter vervollständigen.
Projektergänzung:
Projektname: Bauarbeiten für die dritte Bauphase der Eisenbahnlinie Sines
Ausschreibender: Infraestruturas de Portugal
Interne Projektnummer: 10019952
Ausschreibungsart: Öffentliche Ausschreibung für Eisenbahnbauarbeiten
Budgetobergrenze: 16,5 Millionen Euro, ohne Mehrwertsteuer
CPV-Code: 45234100, Bauarbeiten für Eisenbahnen
Bauort: Grândola, Sines, Santiago do Cacém
Geplante Bauzeit: 540 Tage
Angebotsfrist: 21. September 2026
Angebotssprache: Portugiesisch
Zuschlagskriterien: Preis 50 %, Qualität 50 %
Vertragserfüllungsbürgschaft: 5 % des Vertragspreises
Angebotsgültigkeit: 120 Tage
EU-Mittel: Keine Verwendung von EU-Mitteln
Ausschreibungsplattform: ANOGOV
Zuständige Abteilung: Beschaffungsabteilung der Direktion für Beschaffung und Logistik
Kontakt-E-Mail: dcl@infraestruturasdeportugal.pt
Kontakttelefon: +351 212 879 000
Firmenadresse: Praça da Portagem, 2809-013 Almada, Portugal
Ausschreibungsunterlagen:





















