Das US-Unternehmen Nuvve Holding und das Schweizer Unternehmen Omnia Global haben bekannt gegeben, in der zentralrumänischen Stadt Brașov ein 60-Megawatt-Batterie-Speichersystem zu errichten. Dies ist das dritte Projekt, das die beiden Unternehmen seit ihrer Zusammenarbeit in Europa vorantreiben. Es soll 2026 in den kommerziellen Betrieb gehen und darauf abzielen, die Netzstabilität zu verbessern und das Energiemanagement zu optimieren.
Laut Nuvve Holding wird das Projekt über die SPV Braşov 60 entwickelt und bringt die von beiden Unternehmen in Europa eingesetzte Gesamtkapazität an Batteriespeichersystemen auf über 150 Megawatt. Zu den früheren Projekten gehören eine 50-MW-Anlage in Schweden und eine 40-MW-Anlage in Österreich. Für alle Projekte wurden EPC-Verträge (Engineering, Procurement, Construction) unterzeichnet, die Standort- und Netzanschlussrechte sicherstellen.
Omnia Global bringt etablierte Projektressourcen in die Partnerschaft ein. Bei der Bekanntgabe der strategischen Zusammenarbeit Anfang dieses Monats umfasste die Projektpipeline des Schweizer Unternehmens bereits 16 Projekte in Österreich, Rumänien und Bulgarien mit einer Gesamtkapazität von über 700 Megawatt, die sich in verschiedenen Entwicklungs- und Due-Diligence-Phasen befinden.
Das Brașov-Projekt wird dem rumänischen Ausgleichs- und Regelleistungsmarkt dienen, das Ziel für den kommerziellen Betrieb ist das vierte Quartal 2026. Die Ertragsoptimierung wird über Nuvves GIVe™-Plattform verwaltet und deckt Frequenzregelreserve, automatische Frequenzwiederherstellungsreserve und Marktmechanismen für den Ausgleich ab.
Gregory Poilasne, Mitbegründer und CEO von Nuvve Holding Corp., erklärte: „Es geht nicht nur um die Größe – es geht um die Wirtschaftlichkeit. Bei Einnahmen von 250.000 bis 500.000 US-Dollar pro Megawatt und Jahr baut Nuvve eine europäische Energieplattform auf, die vom ersten Betriebstag an hochprofitable wiederkehrende Einnahmen generiert. Angesichts seiner Renditeprofile ist Rumänien ein besonders attraktiver Markt, und wir erwarten, dass er einer der stärksten Beiträger zu unserer europäischen Gebührenertragsbasis sein wird.“
Daniel Hansen, CEO von Omnia, wies darauf hin, dass das Unternehmen vor der Einbringung jeglicher Vermögenswerte in die Partnerschaft Entwicklungsarbeit priorisiert – Sicherstellung des Netzanschlusses, Abschluss der Due Diligence, Unterzeichnung von EPC-Verträgen. Er betonte: „Rumänien ist ein Markt, den wir sehr gut kennen, und die Ertragsdynamik dort ist für Netzgroßspeicherbetreiber ausgezeichnet.“









