Griechische Regierung investiert 5,3 Milliarden Euro in Sozialen Klimafonds zur Unterstützung von Energiesanierungen und E-Auto-Entwicklung
2026-03-23 16:39
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Die griechische Regierung hat kürzlich einen neuen Plan für einen Sozialen Klimafonds als Teil der EU-Klimaschutzmaßnahmen vorgestellt. Dieses nationale Programm mit einem Gesamtvolumen von 5,3 Milliarden Euro umfasst 25 Projekte und zielt darauf ab, rund 1,5 Millionen benachteiligte Haushalte und 70.000 kleine Unternehmen zu unterstützen. Es soll voraussichtlich die Funktionen des Aufbau- und Resilienzfonds (RRF) übernehmen, nachdem dieser ausläuft.Symbolbild Klimaschutz und Energie

Der Soziale Klimafonds wird sich schwerpunktmäßig auf die Steigerung der Energieeffizienz und die Förderung der Elektromobilität konzentrieren. Etwa die Hälfte der Mittel wird für energiebezogene Bereiche verwendet, darunter die energetische Gebäudesanierung und Projekte für den elektrischen Verkehr.

Zu den konkreten Maßnahmen gehört die Bereitstellung von 394 Millionen Euro für 10.000 Kleinstunternehmen zur Gebäudeaufrüstung und Installation energiesparender Geräte. Ein weiteres Projekt plant die Installation von Wärmepumpen für 170.000 Haushalte und den Ersatz fossiler Heizsysteme durch Solarsysteme für 110.000 Haushalte. Die staatliche Unterstützung könnte bis zu 80 % der Gesamtkosten abdecken, das entsprechende Budget liegt zwischen 930 und 950 Millionen Euro.

Bei den Heizkostenzuschüssen wird der jährliche Zuschuss pro Haushalt um 100 Euro erhöht, von dem voraussichtlich 780.000 Haushalte in den Jahren 2027-2032 profitieren werden.

Der Bereich Elektromobilität erhält eine spezielle Unterstützung in Höhe von 289 Millionen Euro. 14.000 Kleinstunternehmen können finanzielle Unterstützung für den Kauf von Elektroautos oder -lieferwagen erhalten, wobei der Zuschuss 40 % des Fahrzeugpreises beträgt; 1.000 Transport- oder Logistikunternehmen können Unterstützung für den Kauf von Elektrolastwagen und -bussen erhalten, hier beträgt der Zuschuss 30 %. Auch der Aufbau privater Ladeinfrastruktur kann zusätzliche Mittel erhalten.

Weiterhin sind 68 Millionen Euro für die Förderung von Elektrotaxen vorgesehen. Jeder Begünstigte kann eine Unterstützung von 20.000 Euro erhalten. Die Maßnahme wird zunächst in Athen und Thessaloniki umgesetzt und später auf weitere Städte ausgeweitet. Auch Sozialmietprojekte werden in den Rahmen des Sozialen Klimafonds aufgenommen, insbesondere für Haushalte mit erhöhtem Verkehrsbedarf. Die genauen Umsetzungsregeln wurden noch nicht bekannt gegeben.

Für die Ladeinfrastruktur sind 135 Millionen Euro für den Bau von 4.400 neuen öffentlichen Ladepunkten geplant. Umwelt- und Energieminister Stavros Papastavrou erklärte: „Diese Maßnahmen sind eine entscheidende Anstrengung zur Unterstützung benachteiligter Haushalte und zur Bekämpfung von Energiearmut. Unser Land verfügt nun über Erfahrungen mit dem Aufbau- und Resilienzfonds, was sich in einer besseren Planung niederschlägt.“

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