Trans Mountain in Kanada gab am Mittwoch bekannt, dass es ein Ausschreibungsverfahren startet, um zusätzliche Festtransportverträge für das Pipelinesystem zu erwerben. Die öffentliche Ausschreibungsphase läuft vom 7. April bis zum 2. Juni und dient der Bewertung potenzieller Projekte zur Erweiterung der Systemkapazität.

Das Trans-Mountain-Pipelinesystem ist im Besitz der kanadischen Regierung, verbindet Edmonton in Alberta mit Lieferorten in British Columbia und erstreckt sich bis zu Überseemärkten. Das Unternehmen plant, bei der kanadischen Energieaufsichtsbehörde einen Antrag auf die erforderlichen Genehmigungen einzureichen. Im Laufe des nächsten Jahres werden weitere ähnliche Verfahren durchgeführt. Es wird erwartet, dass zukünftige Projekte bis Anfang 2027 einen Durchsatz von etwa 90.000 Barrel pro Tag hinzufügen werden. Das Hauptleitungs-Optimierungsprojekt soll bis Ende 2028 weitere 210.000 Barrel pro Tag beisteuern. Diese Projekte werden die Gesamtkapazität des Trans-Mountain-Pipelinesystems von derzeit etwa 890.000 Barrel pro Tag auf etwa 1.190.000 Barrel pro Tag erhöhen und damit seine Transportkapazität erheblich steigern.
Diese Ausschreibung ist ein wichtiger Schritt für Trans Mountain, um nach Abschluss der ursprünglichen Erweiterungsarbeiten das Potenzial des Pipelinesystems weiter auszuschöpfen. Durch die Zuteilung langfristiger Transportverträge zielt das Unternehmen darauf ab, die Kapazitätsauslastung zu stabilisieren und eine kommerzielle Grundlage für nachfolgende Kapazitätserweiterungsprojekte zu schaffen. Angesichts der sich wandelnden Nachfrage nach Pipelines in den nordamerikanischen Energiemärkten wird dieser Erweiterungsplan die Flexibilität des regionalen Energietransports verbessern.









