Das norwegische Öl- und Gasunternehmen OKEA gab kürzlich bekannt, dass es seine Schätzung der förderbaren Ressourcen des entdeckten Ölfelds Talisker West in der norwegischen Nordsee von 19 Millionen auf 28 Millionen Barrel Öläquivalent erhöht hat. Diese Anpassung basiert auf weiteren Untersuchungsergebnissen der Talisker-Statfjord-Formation. Die Erhöhung der förderbaren Ressourcen des Feldes deutet auf neue Fortschritte bei der regionalen Lagerstättenbewertung hin.
OKEA erklärte, dass der Entwicklungsplan unverändert bleibt und die direkte Bohrung und Förderung von der Brage-Plattform aus umfasst. Die erwarteten Break-even-Kosten liegen unter 10 US-Dollar pro Barrel. Das Unternehmen hat auch die geschätzten kombinierten förderbaren Ressourcen der Statfjord- und Cook-Formationen von 16 bis 33 Millionen Barrel Öläquivalent auf 23 bis 44 Millionen Barrel Öläquivalent erhöht. Diese Erweiterung des Intervalls spiegelt die Unterschiede in der Ressourcenverteilung über verschiedene geologische Schichten und die zunehmende Vertiefung der Bewertungsarbeiten wider.
Das Talisker-West-Feld liegt etwa 10 Kilometer östlich des Oseberg-Feldes und etwa 120 Kilometer westlich von Bergen. Das Bohrloch des Feldes wurde mit dem Bohrgerät der Brage-Plattform auf eine gemessene Tiefe von 10.223 Metern gebohrt. OKEA erwartet, dass das Feld seine erste Ölförderung im Jahr 2027 erreichen wird. Die niedrigen Break-even-Kosten machen das Projekt auch bei niedrigeren Ölpreisen wirtschaftlich entwicklungsfähig. Weitere Partner der Lizenz für dieses Feld sind Lime Petroleum, DNO Norge, Petrolia NOCO und M Vest Energy. Die Aufstockung der förderbaren Ressourcen bietet eine klarere Ressourcengrundlage für die Projektentwicklung und hilft den Partnern, die anschließenden technischen Abläufe zu koordinieren.









