JR Kyushu (Kyushu Railway Company) hat gemeinsam mit JR Hakata City und Daiwa Energy in einem Lager- und Distributionszentrum in der Stadt Ogori in der Präfektur Fukuoka, Japan, eine der größten Dach-Solaranlagen in der Region Kyushu in Betrieb genommen.
Das große Dach-Solarprojekt hat eine Gesamtleistung von etwa 6,6 Megawatt und wird im ersten Jahr voraussichtlich etwa 7,7 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Jährlich können so etwa 3.457 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden, was dem jährlichen Stromverbrauch von fast 1.800 Haushalten entspricht.
Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die gleichzeitige Nutzung von On-Site- und Off-Site-Power-Purchase-Agreement (PPA)-Modellen innerhalb derselben Anlage, um die Dachflächennutzung und die Verteilung erneuerbarer Energien zu optimieren.
Im nördlichen Bereich des Daches, der nach dem On-Site-PPA-Modell betrieben wird, hat Daiwa Energy eine 3,2-Megawatt-Solaranlage auf einer Fläche von über 19.000 Quadratmetern installiert. Der erzeugte Strom wird hauptsächlich vom Logistikzentrum selbst genutzt, Überschüsse werden gemäß dem japanischen Feed-in-Premium (FIP)-Programm ins Netz eingespeist.
Der südliche Bereich arbeitet nach dem Off-Site-PPA-Modell, wobei JR Hakata City als Stromerzeuger und Daiwa Energy als EPC-Unternehmer fungiert. Dieser Teil umfasst ein 3,3-Megawatt-Solarsystem auf über 21.000 Quadratmetern. Der Strom wird ins Netz verkauft und dann als erneuerbare Energie zurückgekauft, um die von JR Hakata City betriebenen Gewerbeeinrichtungen zu versorgen.
Die LOGI STATION-Anlage in Fukuoka Ogori wurde von JR Kyushu entwickelt, hat eine Grundstücksfläche von etwa 74.829 Quadratmetern und eine Gesamtgeschossfläche von über 85.000 Quadratmetern. Dieses Dach-Solarprojekt veranschaulicht die Bemühungen der Unternehmen, die Nachhaltigkeit voranzutreiben. JR Hakata City plant, bis 2030 in seinen Gewerbeeinrichtungen über 30 % erneuerbare Energien zu nutzen, während Daiwa Energy sein Portfolio an erneuerbaren Energien durch Solarprojekte kontinuierlich erweitert.
Das Projekt integriert innovative PPA-Strukturen in große Logistikinfrastrukturen und unterstützt damit Japans Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft. Es markiert einen bedeutenden Fortschritt bei der Anwendung erneuerbarer Energien im Logistiksektor.









