Produktion von CUPRA Raval und VW ID. Polo im spanischen Werk Martorell gestartet
2026-06-05 15:53
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de.wedoany.com-Bericht: SEAT & CUPRA hat im Werk Martorell offiziell die Produktion des CUPRA Raval und des VW ID. Polo aufgenommen. Das Projekt ist Teil der Electric Urban Car Family, die vier reine Elektromodelle von drei Marken umfasst, alle in Spanien gefertigt, mit dem Ziel, die Elektromobilität in Europa voranzutreiben.

An der Feier zum Produktionsstart nahmen unter anderem der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez, der VW-Konzernchef Oliver Blume, Thomas Schäfer, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG und Leiter der Brand Group Core sowie Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen und Aufsichtsratsvorsitzender von SEAT & CUPRA, sowie Markus Haupt, CEO von SEAT & CUPRA, teil.

Im Werk Martorell von SEAT & CUPRA beginnt die Fertigung des CUPRA Raval und des VW ID. Polo. Das Projekt wird von SEAT & CUPRA im Auftrag der Brand Group Core des Volkswagen-Konzerns geleitet und basiert auf einer gemeinsamen Plattform, auf der vier Modelle aufgelegt werden, um die Produktionskomplexität und -kosten zu senken und unterschiedliche Kundenbedürfnisse zu erfüllen.

Markus Haupt erklärte, dieser Tag sei nicht nur der Produktionsstart zweier Fahrzeuge, sondern auch ein Meilenstein für SEAT & CUPRA. Die Teamarbeit habe den Wandel vorangetrieben. Das Unternehmen habe über drei Milliarden Euro in Martorell investiert und einen kulturellen Wandel eingeleitet. Es sei bereit, von Spanien aus die Elektrifizierung nach Europa zu bringen.

Thomas Schäfer wies darauf hin, dass die Electric Urban Car Family zeige, wie die Brand Group Core durch Synergien und konzerninterne Zusammenarbeit skalierbare Elektromobilität realisieren könne. Die gemeinsame Plattform stärke die Wettbewerbsfähigkeit im Einstiegssegment, spare 600 Millionen Euro an Kosten und ermögliche vier völlig unterschiedliche Modelle, was die Grundlage für die Verbreitung der Elektromobilität in Europa lege.

Die Einführung des CUPRA Raval und des VW ID. Polo markiert den Höhepunkt des historischen Wandels von SEAT & CUPRA als Schwergewicht der Automobilindustrie. Das Werk Martorell ist bereit, auf flexible Weise Elektro-, Hybrid- und hocheffiziente Verbrennerfahrzeuge zu produzieren.

Oliver Blume erklärte, dass der Volkswagen-Konzern mit der Electric Urban Car Family die Elektrifizierung in Europa beschleunige, Milliarden Euro investiere, um Spanien zu einem zentralen Knotenpunkt der Elektromobilität zu machen, und mit der Strategie „Made in Europe“ klare faire Wettbewerbsbedingungen schaffe und die europäische Industriebasis stärke.

Der VW ID. Polo ist die vollelektrische Version eines der erfolgreichsten Modelle in der Geschichte dieser Baureihe. Vom Polo wurden über 20 Millionen Einheiten verkauft. Der ID. Polo vereint elegantes, zeitloses und klares Design, hat eine WLTP-Reichweite von bis zu 454 Kilometern und ist mit dem neuen Connected Travel Assist ausgestattet, der unter anderem automatische Ampel-Erkennung, effizientes Ein-Pedal-Fahren oder eine Vehicle-to-Load-Funktion umfasst.

Der CUPRA Raval basiert auf der MEB+-Plattform von Volkswagen, ist vier Meter lang, bietet eine sportliche Silhouette und ein fahrerorientiertes Interieur mit integrierten 3D-gestrickten CUP-Schalensitzen und dynamischen Projektionen in den Türverkleidungen. Er wird in drei Versionen angeboten und hat eine Reichweite von rund 450 Kilometern. Das Fahrzeug kommt im Sommer 2026 auf den Markt. Seit der Markteinführung hat CUPRA über eine Million Fahrzeuge verkauft, im ersten Quartal 2026 das beste Ergebnis der Geschichte erzielt und im März den höchsten monatlichen Absatz verzeichnet. Das Unternehmen nähert sich dem Ziel, in Europa einen Marktanteil von drei Prozent zu erreichen.

SEAT & CUPRA ist das einzige Unternehmen in Spanien, das Autos entwirft, entwickelt, herstellt und verkauft. Im Rahmen des Projekts „Future: Fast Forward“ hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Volkswagen-Konzern, PowerCo und anderen Partnern zehn Milliarden Euro in die Elektrifizierung Spaniens investiert. Das Unternehmen beschäftigt über 13.000 Fachkräfte, ist an drei Produktionsstandorten tätig und exportiert über 80 Prozent seiner Fahrzeuge in mehr als 70 Länder.

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