de.wedoany.com-Bericht: Musaab Al Mulla, Vizepräsident für Marktanalyse und Nachhaltigkeit des saudi-arabischen Staatsunternehmens Saudi Aramco, wies am Dienstag auf der S&P Global Energy-Konferenz für den Nahen Osten in London darauf hin, dass die aktuelle globale Ölversorgungskrise eine unzureichende Investitionstätigkeit in der Raffinerieindustrie offenlege, insbesondere vor dem Hintergrund einer anhaltend robusten Nachfrage.

Al Mulla erklärte, dass zwischen 2020 und 2023 weltweit Raffineriekapazitäten von rund 3 Millionen Barrel pro Tag stillgelegt wurden. Seiner Ansicht nach hätte der Erhalt dieser Raffinerien dazu beigetragen, die Auswirkungen der aktuellen Krise abzumildern.
In jüngster Zeit haben der Iran-Krieg, Angriffe auf Energie-infrastruktur, die faktische Schließung der Straße von Hormus durch den Iran sowie die anschließende Seeblockade durch die USA dazu geführt, dass die Öllieferungen aus den erdölproduzierenden Ländern des Nahen Ostens an die globalen Märkte um rund 14 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen sind.
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