de.wedoany.com-Bericht: Das Wisconsin Department of Transportation (WisDOT) hat gestern beim Federal Railroad Administration einen CRISI-Förderantrag eingereicht, um den Amtrak-Hiawatha-Personenverkehr von Milwaukee etwa 80 Meilen westlich bis nach Madison auszuweiten.
Laut einer Pressemitteilung des Büros von Gouverneur Tony Evers soll die geplante Verlängerung die bestehende Fracht-Infrastruktur nutzen. Die Fördermittel sollen für Gleisverbesserungen zur Kapazitätssteigerung und zur Unterstützung höherer Geschwindigkeiten für Personenzüge verwendet werden, sowie für Brückeninstandsetzungen, Umbauten an Bahnübergängen und den Bau von drei provisorischen Bahnsteigen in Madison, Watertown und Pewaukee.
Die derzeit zwischen Chicago und Milwaukee verkehrende Hiawatha-Linie bietet täglich sieben Zugpaare an. Nach dem Vorschlag von WisDOT sollen nach der Verlängerung täglich zwei zusätzliche Zugpaare nach Madison verkehren. Eine Studie des Bundesstaates zeigt, dass diese Erweiterung etwa 200 dauerhafte Arbeitsplätze schaffen und jährlich wirtschaftliche Vorteile von rund 46 Millionen US-Dollar bringen würde.
Die Gesamtkosten des Hiawatha-Verlängerungsprojekts werden auf 272,8 Millionen US-Dollar geschätzt. Wisconsin beantragt 218,2 Millionen US-Dollar an CRISI-Fördermitteln; WisDOT-Beamte erklärten in einer E-Mail, dass bei Bewilligung der Mittel die verbleibenden Beträge über lokale und staatliche Kanäle gesichert würden.
Wisconsin hat zuvor mehrfach versucht, den Personenverkehr auszubauen. Im Jahr 2009 schloss der damalige Gouverneur Jim Doyle mit dem Hersteller Talgo eine Vereinbarung zum Bau von zwei neuen Zügen, die Madison und Milwaukee verbinden sollten; der Staat erhielt damals 810 Millionen US-Dollar an Bundesmitteln. Im Jahr 2010 lehnte der damalige Gouverneur Scott Walker diese Mittel ab. Talgo hatte die Züge bereits gebaut und verklagte anschließend Wisconsin. Laut dem Büro von Evers sah ein Vergleich vor, dass der Staat Talgo 50 Millionen US-Dollar für den Kauf dieser Züge zahlt, die derzeit in Nigeria im Einsatz sind.
„Sicherzustellen, dass Wisconsin über eine Verkehrs- und Infrastruktur des 21. Jahrhunderts verfügt, um im Wettbewerb um Arbeitskräfte zu bestehen und in der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts zu gedeihen, muss eine Priorität des Staates sein … Dies ist eine längst überfällige wichtige Anstrengung, und ich hoffe, dass die Trump-Administration unseren Antrag genehmigt, damit wir diese Arbeit abschließen können“, erklärte Evers.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









