Chinesische Seebehörden erinnern an Sicherheitsgrenzen beim Transport von verflüssigungsgefährdeten Gütern während der Hochwassersaison
2026-07-22 14:40
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de.wedoany.com-Bericht: Die chinesischen Seebehörden weisen darauf hin, dass die aktuelle Hochwassersaison durch großflächige, intensive und plötzlich auftretende Niederschläge sowie häufige Unwetter wie kurzfristige Stürme, Gewitter und starke Konvektion gekennzeichnet ist. Aufgrund von Regen und steigender Luftfeuchtigkeit kann der Feuchtigkeitsgehalt von zur Verflüssigung neigenden festen Schüttgütern leicht die Grenzwerte überschreiten, wodurch das Risiko für die Sicherheit des Seetransports erheblich steigt. Wenn solche Güter verflüssigen, kann dies zu Schräglage, Instabilität oder sogar zum plötzlichen Kentern des Schiffes führen.

Zur Verflüssigung neigende feste Schüttgüter sind feste Schüttgüter, die feine Partikel und eine gewisse Menge Wasser enthalten und bei Überschreitung des für den Transport zulässigen Feuchtigkeitsgrenzwerts verflüssigen können. Zu den gängigen Arten gehören Eisenerzkonzentrat, Laterit-Nickelerz, Kohle, Kaolin und andere Güter mit ähnlichen physikalischen Eigenschaften.

Die Hauptgründe für die Gefahr der Güterverflüssigung während der Hochwassersaison sind unter anderem: Bei Starkregen kann Regenwasser durch undichte Laderäume oder Arbeiten bei Regen in den Laderaum gelangen, was den Feuchtigkeitsgehalt der Ladung schnell ansteigen lässt. Starke Konvektion in Verbindung mit starkem Wind und Wellengang führt zu anhaltendem Schlingern des Schiffes, wodurch die verflüssigte Ladung frei auf dem Schiffskörper gleitet und eine instabile freie Oberfläche bildet, was die Stabilität des Schiffes erheblich beeinträchtigt. Während der Hochwassersaison sind die Strömungen stark, es gibt viele Unterströmungen und die Sicht ist schlecht. In Bereichen wie Brücken, Kurven und Untiefen ist die Manövrierfähigkeit erschwert, und das Schlingern des Schiffes verstärkt sich. Einige Schiffe laden oder löschen hastig vor dem Eintreffen von Gewittern, was zu ungleichmäßiger und lockerer Ladung, fehlender Einebnung und Verdichtung sowie unzureichenden Abdichtungsmaßnahmen führt.

Vor der Abfahrt müssen die Wetterbedingungen streng kontrolliert werden, um eine riskante Abfahrt zu vermeiden. Vor der Abfahrt sind Wetter-, hydrologische und Navigationswarnungen zu prüfen und die Anforderungen an Fahrverbote strikt einzuhalten. Die Ladungsqualität ist streng zu prüfen, die Prüfberichte der Ladung sind genau zu überprüfen, und der Transport von Ladung ohne gültige Nachweise, mit überhöhtem Feuchtigkeitsgehalt oder abnormalen Eigenschaften ist verboten. Die Schiffsausrüstung ist gründlich zu inspizieren, einschließlich der Abdichtung der Laderäume, der Entwässerungs- und Belüftungseinrichtungen, und es ist sicherzustellen, dass Ruderanlage, Ankerspill, Navigations- und Kommunikationsausrüstung sowie Notfall- und Rettungsgeräte in einwandfreiem Zustand sind. Die Ladung ist ordnungsgemäß zu laden und nach dem Laden rechtzeitig zu ebnen und zu verdichten.

Während der Fahrt ist auf langsame und stabile Geschwindigkeit zu achten. Bei Unwetter ist sofort die Geschwindigkeit zu reduzieren und das Ruder zu stabilisieren, um Gefahrenbereiche wie starke Strömungen, Untiefen und Brückenbereiche zu meiden. Die Wachsamkeit an Bord ist zu verstärken, die Kommunikation aufrechtzuerhalten und die Kontrollgänge in den Laderäumen zu intensivieren. Bei schlechtem Wetter ist die Häufigkeit der Inspektionen zu erhöhen. Bei Feststellung von Gefahren ist sofort die Geschwindigkeit zu reduzieren und in der Nähe zu ankern, um Maßnahmen zu ergreifen.

Bei Be- und Entladevorgängen sind diese bei Starkregen, Gewitter oder Sturm sofort einzustellen, die Laderäume sind schnell zu verschließen und die Vertäuung zu verstärken.

Alle Schifffahrts- und Hafenbetreiber müssen ein Frühwarn- und Reaktionssystem für die Hochwassersaison einrichten, regelmäßig spezielle Schulungen für die Besatzung durchführen und verschiedene Gefahrenquellen wie Beladung, Abdichtung und Wachdienst identifizieren und beheben.

Sollten während der Fahrt Notfälle wie Verflüssigung und Fließen der Ladung, ungewöhnliche Schräglage des Schiffes oder unzureichende Stabilität auftreten, müssen die Besatzungsmitglieder sofort Maßnahmen zur Stabilisierung des Schiffes ergreifen, wie z. B. Geschwindigkeitsreduzierung, Kursänderung und Ballastierung, und gleichzeitig den Seenotruf 12395 anrufen, um die Position des Schiffes, die Gefahrenlage, die Anzahl der Personen und den Zustand der Ladung zu melden.

Die Seebehörden erinnern daran, dass alle auf dem Wasser Tätigen die Sicherheitsgrenzen für Navigation, Betrieb und Beladung strikt einhalten sollten, um die anhaltende Stabilität der Sicherheitslage des Wassertransports während der Hochwassersaison zu gewährleisten.

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