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Die australischen Energieriesen Santos und Tamboran Resources haben eine unverbindliche Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, um gemeinsam die Möglichkeit einer Ausweitung des Darwin Liquefied Natural Gas (DLNG)-Projekts zu prüfen. Ziel der Partnerschaft ist es, den heimischen Markt des Landes und die internationalen LNG-Märkte mit mehr Gas zu versorgen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erweiterung der DLNG-Leitung 2 und der gemeinsamen Arbeit auf dem Gelände EP 161 im Beetaloo-Becken.
Das argentinische Öl- und Gasunternehmen YPF hat eine Absichtserklärung mit der indischen Oil and Natural Gas Corporation (ONGC), der Gas Authority of India Limited (GAIL) und der indischen Oil and Natural Gas Overseas Corporation (ONGC Videsh) zum Bau eines Projekts in der Sierra Grande Norte unterzeichnet. , an der Atlantikküste Südamerikas. Export von Flüssigerdgas (LNG) nach Indien.
Als Reaktion auf anhaltende Sorgen hinsichtlich der Gasversorgung plant die Europäische Kommission, ihre verbindlichen Gasvorratsziele bis 2027 zu verlängern. Das ursprünglich während der Energiekrise 2022 vorgeschlagene Ziel soll sicherstellen, dass die EU ihren Energiebedarf während der kältesten Perioden durch ausreichende Gasspeicherung decken kann. Nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen wird derzeit ein Entwurf für eine Verlängerungsmaßnahme für das System erarbeitet, das ursprünglich Ende 2025 auslaufen soll. Er soll in einigen Wochen vorgelegt werden.
Der französische Energiekonzern Total Energies gab am Freitag bekannt, dass er mit dem Bau einer Erdgasverarbeitungsanlage im Irak begonnen habe. Dabei handele es sich um den ersten Teil eines großen Multienergieprojekts, das die Importkosten des Irak senken und ausländische Investitionen anlocken soll.
Octopus Energy berichtet, dass im Dezember 2024 die erneuerbare Energie in Großbritannien erstmals die Kernenergie und die Erdgasverstromung überholt hat und zur größten Energiequelle wird. Um die Energiewende weiter voranzutreiben, plant Großbritannien, den Aufbau intelligenter Stromnetze zu beschleunigen, um die Effizienz der Stromübertragung und die Integrationsfähigkeit erneuerbarer Energien zu verbessern. Darüber hinaus plant die Regierung, Wind- und Solarprojekte stärker finanziell zu unterstützen, um bis 2035 eine vollständige Dekarbonisierung sicherzustellen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft hat angekündigt, dass bis Mitte 2025 eine Ausschreibung für den Neubau von 5 GW Gaskraftwerkskapazität stattfinden wird. Nach mehreren Wochen der Haushaltsverhandlungen ist zudem geplant, bis 2028 eine weitere Ausschreibung für zusätzliche 5 GW Kapazität vorzubereiten.