Das Crown Estate (The Crown Estate) hat angekündigt, in der ersten Hälfte des Jahres 2027 eine neue Runde von Offshore-Windkraft-Leasingvergaben zu starten, um die Entwicklung sauberer Energie voranzutreiben, Arbeitsplätze zu schaffen und das Wirtschaftswachstum zu fördern.
Diese Offshore-Windkraft-Leasingrunde wird voraussichtlich die Nutzungsrechte für Meeresboden für Projekte mit einer Kapazität von etwa 6 GW oder mehr bereitstellen, hauptsächlich im Nordosten Englands. Die meisten Standorte werden sich in Wassertiefen befinden, die für fest am Meeresboden verankerte Windkrafttechnologien geeignet sind. Die genauen Details hängen von weiteren Konsultationen mit Interessengruppen ab und müssen mit der strategischen Energie- und Netzplanung des britischen nationalen Energiesystembetreibers abgestimmt werden.
Das Crown Estate hat bereits begonnen, mit Marktteilnehmern und der relevanten Industrie zusammenzuarbeiten, um gemeinsam die Standorte, die Projektgrößen und das Vergabeverfahren festzulegen. Dieser Prozess wird die Verfeinerung des Geschäftsmodells umfassen, um sicherzustellen, dass es den Marktanforderungen und den nationalen Zielen entspricht. Diese Vergaberunde zielt darauf ab, auf der bestehenden britischen Offshore-Windkraftkapazität von fast 17 GW sowie auf weiteren 12 GW Kapazität, die sich im Bau befindet, aufzubauen.
Nach Angaben des Crown Estate könnte diese Offshore-Windkraft-Leasingrunde bis zu 10.000 direkte Arbeitsplätze unterstützen und einen wirtschaftlichen Wert von über 12 Milliarden Pfund (ca. 16 Milliarden US-Dollar) generieren. Neben der Nordostregion wurden auch Gebiete wie der Südwesten und Wales als potenzielle Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft identifiziert, die in künftigen Leasingrunden berücksichtigt werden könnten. Dabei soll dann der „Marine Delivery Roadmap“ des Crown Estate zum Einsatz kommen – ein neues Management-Tool, das räumliche Daten aus mehreren Meeressektoren integriert.









