Block I des spanischen Kernkraftwerks Almaraz hat kürzlich einen geplanten Stillstand begonnen, um Brennelemente zu wechseln und eine Generalüberholung durchzuführen. Der Stillstand wird voraussichtlich 37 Tage dauern und am 5. Mai enden.

Der spanische Rat für nukleare Sicherheit (CSN) wird im Sommer 2026 entscheiden, ob er die Verlängerung der Betriebslizenz bis 2030 genehmigt. Sollte der Antrag abgelehnt werden, könnte dieser Brennelementewechsel der letzte für diesen Block sein.
Der Betreiber betont, dass das Kraftwerk jährlich 50 Millionen Euro in die Modernisierung der Ausrüstung investiert, sich in einem guten technischen Zustand befindet und das Potenzial für einen Langzeitbetrieb (sogar bis zu 80 Jahren) hat. Im Jahr 2025 erzeugten die beiden Blöcke des Kraftwerks insgesamt 15.370 Gigawattstunden Strom und vermieden damit etwa 6 Millionen Tonnen CO2-Emissionen.
Seit seiner Inbetriebnahme hat das Kernkraftwerk Almaraz insgesamt mehr als 640.000 Gigawattstunden Strom erzeugt. Es ist die leistungsstärkste Stromerzeugungsanlage Spaniens und deckt etwa 7 % des nationalen Strombedarfs, was dem Verbrauch von 4 Millionen Haushalten entspricht.









