Bundeskanzler: Kohlekraftwerke müssen möglicherweise länger laufen, wenn die Energiekrise anhält
2026-03-30 17:03
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Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am 27., dass Deutschland möglicherweise gezwungen sein könnte, die Laufzeit von Kohlekraftwerken zu verlängern und den geplanten Kohleausstieg zu verschieben, sollte die Energiekrise anhalten.Bundeskanzler Friedrich Merz spricht auf einem Forum

Auf einem vom „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ organisierten Forum in Frankfurt sagte Merz: „Wenn die Energiekrise anhält und es tatsächlich zu einer Energieverknappung kommt, müssen wir möglicherweise sogar die bestehenden Kohlekraftwerke länger am Netz lassen.“ Er fügte hinzu: „Wir müssen dieses Land mit Strom versorgen. Ich kann nicht den Kern unserer Industrie gefährden, nur wegen einiger Ausstiegspläne, die nicht mehr realistisch sind.“

Deutschland hatte sich zuvor verpflichtet, Steinkohle- und Braunkohlekraftwerke schrittweise stillzulegen und den Kohleausstieg spätestens bis 2038 abzuschließen. Als größte Volkswirtschaft Europas treibt Deutschland seit Jahren die Energiewende voran, um sich schrittweise von fossilen Brennstoffen und Kernenergie zu lösen und erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie auszubauen.

Unter Merz‘ Führung hat die Regierung der Wirtschaftsbelebung Priorität eingeräumt und einige grüne Energiepläne angepasst, darunter die Lobbyarbeit bei der EU für eine Lockerung der Ausstiegspolitik für Verbrennerfahrzeuge, den Vorschlag, die Förderung für Solardächer zu stoppen, und die Aufhebung der Vorschriften für grüne Heizungen in Gebäuden. Diese Woche forderte Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche auf einer Öl- und Gaskonferenz in Houston mehr „Flexibilität“ im EU-Plan zur Klimaneutralität bis 2050.

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