Der Rechenzentrumsentwickler Crusoe und das Batterierecyclingunternehmen Redwood gaben diese Woche bekannt, dass sie ihr spezialisiertes Rechenzentrumsprojekt auf dem Redwood-Batterierecyclingcampus in Sparks, Nevada, USA, erweitern werden. Die Erweiterung sieht den Aufbau eines Microgrids mit ausgedienten Elektrofahrzeugbatterien zur Deckung des Strombedarfs des Rechenzentrums vor und spiegelt den Trend zu nachhaltigen Energielösungen im Rechenzentrumssektor wider.
Crusoe verfolgt mehrere Strategien zur Erweiterung seiner Rechenkapazitäten, darunter eine Energievereinbarung über 12 Gigawattstunden mit dem Eisen-Luft-Energiespeicherhersteller Form Energy. Die Zusammenarbeit mit Redwood wird den modularen Ansatz fortsetzen, wobei Crusoe zu den bestehenden vier Modulen 20 weitere Crusoe Spark modulare Rechenzentrumseinheiten hinzufügen wird. Diese Rechenzentren sind mit Servern ausgestattet, die möglicherweise NVIDIA-GPUs enthalten, um KI-Modelle und Inferenzaufgaben auszuführen. Dadurch erhöht sich die Gesamtzahl der Einheiten auf 24 und der Strombedarf auf 20 Megawatt.
Der Einsatz ausgedienter Elektrofahrzeugbatterien im Microgrid des Rechenzentrums trägt dazu bei, Elektroschrott zu reduzieren und die Energienutzung zu optimieren. Die Projekterweiterung wird voraussichtlich die Datenverarbeitungskapazitäten erhöhen und gleichzeitig die Praxis der Kreislaufwirtschaft fördern, was als Referenzfall für ähnliche Projekte dienen kann. Der Rechenzentrumserweiterungsplan spiegelt das anhaltende Brancheninteresse an effizienten und umweltfreundlichen Energielösungen wider.









