MSC passt ab August 2026 die Tarife von Südasien nach Europa an – bis zu 6.850 US-Dollar
2026-08-01 15:15
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de.wedoany.com-Bericht: Die Mediterranean Shipping Company (MSC) hat angekündigt, ab dem 16. August 2026 einen überarbeiteten Frachtsatz für alle Güter (Freight All Kinds, FAK) auf der Route Südasien–Europa einzuführen. Der neue Tarif gilt bis auf Weiteres, längstens jedoch bis zum 31. August 2026.

Die neuen Frachtraten gelten für Sendungen von Sri Lanka, Bangladesch, Indien und Pakistan nach Antwerpen und Valencia und decken die wichtigsten südasiatischen Häfen dieser europäischen Handelsrouten ab.

Für Zwanzig-Fuß-Container von Colombo und Chittagong nach Antwerpen und Valencia setzt MSC jeweils 6.050 US-Dollar an. Bei Vierzig-Fuß-Containern beträgt der Preis ab Colombo 6.350 US-Dollar und ab Chittagong 6.850 US-Dollar.

Für Zwanzig-Fuß-Container von Nhava Sheva (Indien) und Port Qasim (Pakistan) nach Antwerpen liegt der Frachtsatz bei 6.150 US-Dollar, nach Valencia bei 6.250 US-Dollar; ab Ennore werden 6.350 US-Dollar bzw. 6.450 US-Dollar berechnet; ab Kolkata 6.450 US-Dollar bzw. 6.550 US-Dollar. Auf den genannten indischen und pakistanischen Routen gelten für Vierzig-Fuß-Trockencontainer und High-Cube-Container dieselben Tarife wie für Zwanzig-Fuß-Container.

MSC gibt an, dass die veröffentlichten Frachtraten die Grundseefracht sowie teilweise Abgangshafen-Zuschläge umfassen. Der Bunker Recovery Charge, die Kosten des Emissionshandelssystems (ETS), der Notfall-Bunkerzuschlag, der FuelEU-Zuschlag, die Terminalabfertigungsgebühren am Abgangs- und Zielhafen, die Carrier-Sicherheitsgebühr sowie weitere anwendbare lokale Gebühren werden weiterhin separat erhoben. Die überarbeiteten Frachtraten gelten nicht für IMO-Güter und hochwertige Waren.

Diese Tarifanpassung spiegelt die anhaltenden Veränderungen der Containerfrachtraten von Südasien nach Europa wider; die Reedereien beziehen den Kostendruck durch Treibstoff, Emissionen und Sicherheit in ihre Preisgestaltung ein. Ab Mitte August müssen Exporteure und Spediteure aus Indien, Pakistan, Bangladesch und Sri Lanka bei der Planung ihrer Sendungen nach Antwerpen und Valencia die aktualisierte FAK-Tarifstruktur sowie die anwendbaren Zuschläge in ihr Transportbudget einrechnen.

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